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Aadorf-Frauenfeld

2026-10-15

Erwacht bei klarem Sternenhimmel holte uns Richtung Wil der Nebel ein. 

In Aadorf, unserem Ausgangspunkt, wärmten wir uns mit einem Morgenkaffee und munteren Gesprächen auf bevor es losging.

«Seltsam im Nebel zu wandern. Einsam ist jeder Busch und Stein. Kein Baum sieht den andern, jeder ist allein». (Hermann Hesse)

Ja, es hatte etwas Mystisches durch den nebelverhüllten Wald zu schreiten – hohe Bäume ragten himmelwärts wie Säulen einer Kathedrale. Ein Teppich von rostfarbenen Buchenblättern, das Knirschen der zertretenen Bucheckern und Eicheln unter den Fussohlen.

Immer wieder überquerten wir die Lützelmurg, der wir bis Aawangen und Matzingen folgten, wo sie schliesslich in die Murg mündet.

Dort angekommen, genossen wir unser Picknick und freuten uns, dass sich der Nebel lichtete.

Im zweiten Teil der Wanderung gings durch teilweise abgeerntete Felder Frauenfeld zu.

Die Sonne brachte den dortigen Weinberg und farbige Büsche zum Leuchten und unsere Augen bei einem letzten sommerlichen Coupe, den einige Teilnehmende sich im Park eines Altersheims vor der Heimfahrt servieren liessen.

Auch wir Andern kamen nicht zu kurz: Vermicelles, Kaffee, ein kühles Bier und mehr.

Dank an die Leitenden Elisabeth und Evi


Bericht: Brigitte Brunner

Bilder: Ruedi Flotron

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