2026-10-01
Nach dem Kaffee- und Gipfelihalt in der Bäckerei Gabriel in Niederurnen begrüsste Nik 13 Teilnehmende zur heutigen Wanderung auf den Planggenstock. Vor 3 Jahren versprach er uns, diese Wanderung nochmals durchzuführen, da wir es damals wegen Nebel und Regen nur bis zum Hirzli schafften.
Die ersten 500 Höhenmeter bezwangen wir mit der kleinen Luftseilbahn von Niederurnen aufs Morgenholz (980 m ü.Meer). Wir wanderten zuerst ein Teilstück des Niederurner Skulpturenweges und bewunderten die originellen geschnitzten Holztiere. Nach einem steilen Aufstieg erreichten wir das Ahornhüttli, wo wir eine Pause einlegten. Die schöne Aussicht auf den Walensee und die Berge wie Mürtschenstock, Fronalpstock und Schilt konnten wir ausgiebig geniessen.
Nun gings weiter bergan, stellenweise etwas steil, auf das Hirzli (1641 m). Als besonders hervorzuheben ist, dass das Hirzli aus Nagelfluh, einem Sedimentgestein, besteht. Das sind Ablagerungen, die es früher auf dem Meeresboden gegeben hat.
Das Panorama und die Aussicht auf die Linthebene, den Zürich- und Walensee war überwältigend. Nach einem Eintrag ins Gipfelbuch wanderten wir schon bald auf dem Gratweg weiter zu unserem nächsten Ziel. Auf und ab, manchmal etwas ausgesetzt über steinige schmale Pfade, Wurzeln und mit Sicht auf imposante Felsformationen gelangten wir zum Planggenstock (1674 m ü.M.).
Nach dem Lunch aus dem Rucksack führte der Weg weiter hinab über Alpwiesen zur Muosalp. Ein riesiger Steinpilz wurde eilig von einer Pilzliebhaberin gepflückt. Unser Rundweg führte uns an einem Robinson Spielplatz mit Blockhütte vorbei, wieder ein Teilstück des Skulpturenweges und schliesslich zum Bergrestaurant Hirzli.
Nachdem wir unseren Durst gestillt hatten, gelangten wir wieder mit der Seilbahn bei trockenem Wetter nach Niederurnen.
Herzlichen Dank Nik, es war ein toller und abwechslungsreicher Tag.
Bericht: Trudi Jäger
Bilder: Adrian Kälin