2026-09-10
Nach den anhaltend sommerlich heissen Temperaturen versprachen uns die Leiterinnen Evi und Elisabeth eine herbstliche Wanderung. Was soll man nun anziehen, 3/4 lange Hosen oder doch schon bis zum Knöchel reichende, und was packen wir in den Rucksack? Handschuhe? Wollmütze? Heissen Tee?
Von der Postautohaltestelle Ruslen aus in den Flumserbergen starteten wir die Wanderung vorerst auf einem Strässchen Richtung Schilstal. Die Flumserberge waren allen wohlbekannt, aber das Schilstal? Alle waren gespannt darauf.
In Bödem auf 1139 verliessen wir das Strässchen und folgten einem ziemlich steil abfallenden Pfad in die Wildruhezone Schilstal, einem naturbelassenen Wald, bis wir einen kleinen Weiher erreichten. Von zwei Bienenfachfrauen erfuhren wir, dass dieses Tal auch als Belegstelle genutzt werde um die Bienenköniginnen von den Drohnen zu befruchten.
Nun folgten wir dem Fluss Schils bis zur Alp Wisen. Die Alphütte war bereits aufgeräumt und sauber und die 3 noch vorhandenen Stück Alpkäse aus dem Kühlschrank fanden rasch Abnehmerinnen.
Unser Picknick genossen wir im originell gestalteten Gärtchen des verlassenen Alphirtenzuhauses. Leider verdeckten Wolken den Blick zur Spitzmeilenhütte. Von hier aus wären es dort hinauf noch 2 Std 40 Min. Wanderzeit, laut Wegweiser.
Durch eine Kuhweide, auf der sich Kühe über das wieder frisch gewachsene Gras freuten, einem Waldstück und einem entschleunigenden Stückchen Teersträsschen, konnten wir im Hotel Bergheim unseren Kaffee-, Bier- oder Dessertgluscht stillen, bevor uns das Postauto wieder ins Tal führte.
Herzlichen Dank für diese herbstliche Genusstour!
Bericht: Regula Bucher
Bilder: Ruedi Flotron