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Mittagshoren

2026-07-30

30. - 31. Juli 2026

Anreise um alle Umstiegsecken bis zur Tschinglenbahn in Elm. Alles ging zügig, dort alledings musste gewartet werden. Zwei traten den Fussweg an, hoch zur Tschlinglen-Wirtschaft. Sie waren vor den letzten BähnlifahrerInnen schon oben; 500 Höhenmeter. Den Wartenden waren die kommenden 1000 HM  genug.

Startkaffee, danach gings los: erst noch durch Wald, schweisstreibend sowieso, danach über Wiesen, immer steiler. Nach dem Mittagshalt durch Felsen (zum Teil gabs Ketten) kraxelnd hoch auf das „Mittagshoren“. Oben auf dem Grat beim speziellen Kreuz kaum ein Lüftchen, aber mal angenehme Temperaturen auf 2415 m und Aussichtspause. Der Abstieg durchs rutschige Schiefergebrösel zur Martinsmadhütte wurde belohnt. Ein Bier oder Most, eine „Erfrischungsdusche“ im nahen Bergbach und einfach geniessen. Hier oben kommt kein Vieh, sodass noch GRÜNES Gras und wunderschöne Blumenwiesen mit Eisenhut, grauem Alpendost und Margeriten uns erfreuen. Ein feiner Znacht und Gemütlichkeit zum Tagesabschluss.

Gute Übernachtung alle in einem Schlag ohne Schnarchen. Ich zumindest hab nichts gehört. Früh ziehen wir los im Schatten der hohen Bergkämme Richtung Grischsattel. „Ofenrus“ heisst im Volksmund der steile Aufstieg mit Geröll- und Gebrösel. Nun das Felsband, wo solls denn hier hoch? Der Weg ist ausgesetzt, aber sehr gut mit Ketten gesichert. Geschafft, Pause, um die atemberaubende Aussicht zu geniessen Richtung Glärnisch usw.! Nun nochmals die Wiederholung des ersten Teils zum Sattel. Herrlich empfängt uns warmer Wind, wunderbare Aussicht Richtung Süden und Rast. Wir wollen gar nicht wissen, wie es im Unterland ist mit 35 Grad Hitze.

Gemütlicher Abstieg über die Hochebenen und Hänge Richtung Alp Nagens. Hier besticht die Vielfalt des Gesteins. Mittagsrast und zum Abschluss Kaffee und Kuchen im Restaurant. Erste Tropfen fielen unter den Sonnenschirmen der Alp Nagens. Um 14 Uhr fährt das Postauto ½ Stunde die steilen Abhänge und Schrunden hinunter nach Laax und nachher Flims. Beeindruckend. 

Gesellige Heimreise.

Herzlichen Dank, Kurt, für die tolle Tour.


Bericht: Gabi Visser-Rey

Bilder: Manuela Ammann


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