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Oberbauenstock, Gratwanderung

2026-07-23

Mit Bahn und Postauto fuhren wir am Mittwochmorgen bei strahlendem Sonnenschein bis Seelisberg, Geissweg.

Alle entschieden sich die ersten 400m bis zur Alp Weid zu Fuss zu gehen. Der Weg ging steil hinan durch Wald und an frisch gemähten Wiesen vorbei. Das Alpbeizli ist leider nicht mehr geöffnet, aber beim Kiosk bei der Bergstation konnten wir uns Getränke holen.

Nach einigen weitern Höhenmetern wurde der nun blau-weiss gekennzeichnete Weg sehr steinig. Wir verstauten unsere Stöcke in den Rucksack und nahmen unsere Hände zu Hilfe beim Hochsteigen. Es galt dabei auch aufzupassen, dass die Hände nicht gerade auf eine Distel gelegt wurden. Der Weg führte durch ein abenteuerliches Felsloch mit Leiter und weiter im Zickzack steil hinauf. Die letzten Meter führten dann über eine Wiese hoch zum Niederbauen Chulm. Die 360 Grad- Aussicht auf den vielarmigen Vierwaldstättersee mit seiner türkisfarbenen Farbe und die umliegenden Berge war einfach umwerfend! Den Abstieg zum Hotel Niederbauen unterbrachen wir mit einer Trinkpause bei der Alp Tritt.

Wir genossen die Annehmlichkeiten eines Hotels mit Dusche und Betten mit Decken und auch hier die wunderbare Aussicht. Wir haben am 1. Tag 1200 Höhenmeter aufwärts und 400 Höhenmeter abwärts geleistet.

Nach dem superfeinen Morgenessen machten wir uns auf den Weg zum Oberbauenstock, ein riesiger Felsbrocken, den wir zuerst umrundeten, dann hiess es wieder hochkraxeln über steiles, felsiges Gelände. Der Weg führte auf der hinteren Seite hoch zum Gipfel, auch hier war es besser ohne Stöcke zu gehen. Weiter ging es über einen langen Grat, immer mal aufwärts, dann wieder abwärts über Schwiren, Stöckli, Gandispitz, Jochlistock bis zum Hinter Jochli. Wir bestaunten die vielfältige Alpenflora, ganz besonders ein Edelweiss, einige Männertreu, Alpenlauch, Eisenhut, Johanniskraut, einige noch blühende Alpenrosen. Nun gings abwärts bis zur Klewenalp, die letzten 40 Minuten führte der Weg zwar nochmals aufwärts.

So legten wir an diesem 2. Tag 15 km zurück, 1300 Hm aufwärts, 1200 Hm abwärts. Müde, aber sehr erfüllt von der abwechslungsreichen Wanderung und der einzigartigen Aussicht, begaben wir uns auf den Heimweg: mit der Luftseilbahn nach Beckenried, mit dem Schiff nach Brunnen und mit dem Zug nach Hause.

Vielen Dank dir Marlis für diese einzigartige Wanderung und deine umsichtige Führung. 

Cecile, Erika, Iris, Klara, Maya, Rosmarie Adrian, Kurt, Sepp, Werner

Bericht: Rita Hemmi

Bilder: Marlis Rohner, Adrian Kälin


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