2026-07-16
Nach einer gemütlichen Zugsfahrt, einem Kaffee und einer kurzen Gondelfahrt bestaunten wir im Grotzenbüel rundum die Glarner Bergwelt. Der Regen der Nacht liess die Berge im Sonnenlicht besonders klar und farbig erscheinen. Alles war wie heruntergewaschen.
Catherine stellte uns 11 Seniorinnen und Senioren in ihrer bekannten Art vor was uns erwartet und welche Möglichkeiten wir dann auf dem Gumen haben.
Nach einem fast zweistündigen Aufstieg durch viel Wald (ein ehemaliges Lawinengebiet) erreichten wir den Seeblengrat. Die Aussicht auf den Oberplegisee oder zum Ortsstock hinüber war für viele ein Handyfoto wert. Dieser Platz war mit vielen Sitzbänken auch Ideal für den Lunch.
Jetzt stand die schwierigste Entscheidung des Tages bevor. Sollen wir überhaupt, und wenn ja wo, einen Kaffeehalt machen. Das Ortstockhaus machte das Rennen. So wanderten wir am Gumen (mit 1900 m.ü.M. der höchste Punkt der Wanderung) vorbei und es ging auf schmalen Schotterpfaden zum 1931 in einem Halbrund erbauten Ortsstockhaus hinunter.
Für den letzten Teil der Wanderung sind wir auf den Zwergliweg abgezweigt. Ein abwechslungsreicher Weg für Kinder und ein strenger Weg für Senioren. Wurzeln, Steine, Felsen und hohe Tritte zwangen uns zur Konzentration. Aber es war ein wunderbarer Weg durch einen Zauberwald.
Danke Catherine für die schöne Wanderung im Glarnerland.
Bericht: Beni Bachmann
Bilder: Ruedi Flotron
Noch ein kleines Wortspiel: Warum macht Aldo den Schluss? Ganz einfach, wenn de Aldo do isch sind all do!