2026-06-19
Zufrieden stehen wir (Julien, Maike, Flavio, Kevin, Köbi, Adina) auf dem Ostgipfel des Piz Palü und knipsen die obligatorischen Gipfelfotos. Hinter uns liegen zwei richtig schöne Touren durch Fels, Schnee und über Gletscher. Stets begleitet von guter Stimmung und imposanter Landschaft.
Schon der Hüttenaufstieg über den Munt Pers hatte es in sich. Der lange Felsgrat verlangte erste Kletterzüge und einige Schneetraversen. So bekamen wir einen Vorgeschmack auf die Verhältnisse, die uns am nächsten Tag erwarten.
Geplant war die Ost-West-Überschreitung des Piz Palü. Ein Blick durch den Feldstecher machte jedoch schnell klar, dass dies bei den aktuellen Schneeverhältnissen ein grösseres Unterfangen wäre. Der Normalweg stellte sich als die vernünftigere Alternative heraus.
Am Abend stärkten wir uns mit einem guten Essen, ein paar Weissbieren und mehr oder weniger Schlaf. Die Kräfte konnten wir am nächsten Tag gut gebrauchen. Im Aufstieg sowie im Abstieg, immer wieder versanken wir bis zur Hüfte im Schnee. Umso grösser war die Freude, als wir den Gipfel und später die Diavolezza erreichten und die letzten Tiefenmeter bequem mit der Bahn zurücklegen konnten.
Danke Julien, für die super Organisation und die Leitung der Tour. Hoffentlich bis bald auf einem weiteren gemeinsamen Abenteuer.