2026-06-14
Nachdem auch der Zug von Jona in Wald eintraf, wo die Teilnehmer von „enet em Ricken“ schon geduldig warteten, starteten wir unsere zweitägige Tour im Zürcher Oberland. Peter unser Tourenleiter versprach uns, das wir auf unserem Weg wohl auf Orchideen stossen sollten, auch das eine oder andere Wildtier in der Luft oder am Boden, könnte zu bestaunen sein. So wanderten wird durch das sehr schöne Sagenraintobel, stets am Schmittenbach entlang. Dank den kurzen Pausen erreichten wir schon bald die Wolfsgrueb, wo wir bereits wieder ein paar Höhenmeter hergeben mussten. Doch bald führte uns Peter rechts von der breiten Kiesstrasse weg, wo uns ein unmarkierter aber sehr schöner Weg Richtung Tössstock führte. Oben stellte sich dann die Frage, ob wir jetzt den Gipfel bereits überschritten hatten, da dessen Erhebung nicht so eindeutig war. Es galt aber auch keine Zeit zu verlieren, da mit der Höchhand bereits der nächste Gipfel wartete. Da der Abstieg zur Hand, machte dann den Namen alle Ehre, da sie ab und zu auch zum Einsatz kam. Nun folge wieder ein direkter steiler Aufstieg, dank dem teils starken Westwindes, flossen jedoch nur wenig Schweisstropfen. Da wir gut im Zeitplan waren, entschieden wir uns für einen Abstecher Richtung Meiersalp, bot doch auch dieses Wegstück eine sehr schöne Blumenwiese zu bestaunen. Durch die kleine Stärkung auf der Meiersalp, war dann auch der kurze Aufstieg zum Schnebelhorn schnell geschafft, sodass wir frühzeitig in unserem Tagesziel auf der Sennhütte eintrafen. Wir wurden mit einem sehr feinen Abendessen verwöhnt. Anschliessend versuchten wir unser Glück beim Spiel Rummy, wobei die letzte Spielrunde bei jemanden viel Geduld gefragt war. Nachdem sich die Restaurantgäste langsam verabschiedeten, suchen auch wir unsere Schlafplätze auf. Bruno und Rosmarie konnten sich in ihrem Himmelbett sicher auf eine erholsame Nacht einstellen. Während ich am frühen morgen noch im Schlaf vertieft war, machten sich die Fleissigen um viertel vor fünf auf, um den Sonnenaufgang auf dem Schnebelhorn zu bestaunen. Kurz nach dessen Rückkehr, durften wir uns vorzeitig auf das Morgenessen freuen. Der Tisch war reich gedeckt und liess keine Wünsche offen. Frisch gestärkt stand das Goldloch an. Nachdem das Hindernis mit dem klemmenden Schloss gelöst war, stiegen wir mittels zwei Leitern mehrere Meter in die Tiefe. Da kein funkelndes Gold zum Vorschein kam, freuten wir uns wieder das Tageslicht zu erblicken. Vorbei am Tierhag und der Sennhütte, ging es runter Richtung Tössscheidi. Ein kürzeres flacheres Stück auf der Kiesstrasse, ermöglichte uns die steilen Felswände zu betrachten. Anschliessend folgte ein steiler Waldweg Richtung Hüttchopf. Beim wunderschön gelegenen Wasserfall am Brandenfels, stärkten wir uns für den Schlussaufstieg. Nach der wohlverdienten Mittagsrast am Hüttchopf, galt es langsam das Schlussziel Steg anzusteuern. Während uns auf der Wanderung der teils zügige Wind und die schönen Wälder für eine sehr angenehme Tour sorgten, liessen und die letzten Meter nochmals etwas schwitzen. Im Restaurant Voland gönnten wir uns daher einer wohlverdiente Erfrischung und stiessen auf die sehr gelungene Wanderung an. Besten Dank Peter für die Organisation der erlebnisreichen Tour.
Samstag: Wald ZH - Wolfsgrueb - Tössstock- Höchhand - Schindelegg - Schnebelhorn - Scheidegg; 18.1 km, Auf: 1536 m, Ab:1144 m, Dauer: 7 h 20 min
Sonntag: Scheidegg - Goldloch (Höhle) - Tierhag - Tössscheidi - Hüttchopf- Steg; 19.7 km, Auf: 761 m, Ab: 1093 m, Dauer: 6 h 18 min