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Bremgarten-Muri

2026-04-30

Wanderung Freiämterweg Bremgarten – Muri

 

Wie wir nach einer längeren Anfahrt aus der Ostschweiz in den Kanton Aargau in Bremgarten angekommen sind, spazieren wir staunend durch die hübsche Altstadt um dann auf romantischem Weg ins Café «Idyll» zu gelangen. Leider ist es auf der direkt an der Reuss gelegenen Terrasse noch kühl und wir stärken uns mit dem Pausenkaffe drinnen und hören gleichzeitig Evi’s kurz zusammen gefassten geschichtlichen Daten über die Zähringerstadt zu.

 

Die offizielle Stadtgründung durch die Habsburger datiert um 1230, wahrscheinlich unter Albrecht IV. Erstmalige schriftliche Erwähnung von Bremgarten fand man 1238/39. Die privilegierte Lage in einer Flussschlaufe war perfekt, bot auch Schutz und war gleichzeitig eine wichtige Handelsroute. Dank der früh erbauten Brücke über die Reuss entwickelte sich die Stadt und wurde zu einem Handelsknotenpunkt zwischen Zürich, Luzern und dem Berner Oberland.

Unsere Wanderung entlang den Wegweisern «Freiämterweg» führt uns zum Reussufer und dann flussaufwärts zu einem Kraftwerk.

Auf romantischen Waldwegen entlang schönen Ufern kommen wir zum Dominiloch, wo der Dominikanerinnen Kloster Hermetschwil angesiedelt ist. Vorbei an Mooren und kleinen Seen laufend, geniessen wir bald die verdiente Mittagsrast nahe bei einem Vogel- und Naturschutzreservat. Weiter geht’s dann über Besenbüren – mit Zwischenhalt in einem Hofladen, wo uns eine hausgemachte feine Glacé erfrischt. Die Bünzebene mit der höchsten Erhebung, dem Chapf (486 m.ü.M.) ist der letzte Teil unserer Wanderung bevor wir den Bahnhof von Muri erreichen.

In Muri bleibt uns noch Zeit um das Kloster zu besichtigen und die durstigen Kehlen zu stillen.

Wir treffen beim Postauto unsere SAC-ler, welche die letzte Wegstrecke mit dem Bus abgekürzt haben.

Es war eine landschaftlich schöne, den meisten von uns eher ungekannte Gegend. Danke den beiden Wanderleiterinnen Evi und Elisabeth.

 

Bericht: Jacqueline Hermann

Bilder: Eva Hehli, Walter Grob

 

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