2026-02-22
Die Wettervorhersagen für die Zeit vom 17. Bis 19. Februar waren katastrophal, dazu kam die grosse Lawinengefahr. Was sollte man da in Monstein mit einer Seniorengruppe?
Das Glück wollte es, dass das gebuchte Hotel Ducan in Monstein drei Tage später, ab Sonntag noch 14 Plätze frei hatte. Das Wetter besserte sich, die Lawinengefahr gross blieb aber immer noch. In Monstein waren somit noch keine Skitouren möglich – aber immerhin auf dem Weg dorthin. Nach reichlichem Evaluieren wegen der schwierigen Lawinensituation entschied man sich für den Fadeur, in Furna im Prättigau. Es hatte sich mehr als gelohnt, bei herrlichem Wetter und insgesamt recht guten Verhältnissen wurde der Wannaspitz gleich noch «mitgenommen».
Am Montag waren im bekannten Tourengebiet in Monstein mit Büelenhorn, Chrachenhorn und Älplihorn noch keine Touren möglich. Dank Insidertipps gings auf den Geissweidegrat. Ab dem Ausgangspunkt der Tour, in Davos Glaris waren es rund 1100 hm Aufstieg und es konnte direkt nach Monstein abgefahren werden. Nach einem herrlichen Aufstieg durch Wälder und über einen langen, offenen Gipfelgrat, mit herrlicher Aussicht stand die Gruppe vor einer rund 700 hm langen, hindernisfreien, mässig steilen Abfahrt oberhalb von Monstein. Die Schneeverhältnisse waren zwar anspruchsvoll, konnten aber so richtig genossen werden. Über Waldwege gelangte man zurück nach Monstein.
Am Montagabend stand noch Kultur auf dem Programm – Trinkkultur! In Monstein braut die höchst gelegene Bierbrauerei Europas Monsteiner Bier. In einer launischen Führung brachte der Braumeister den Senioren die Herstellung des edlen Monsteiner Gerstensaftes näher. Dass dabei dieses Kulturgut auch tüchtig degustiert werden musste versteht sich von selbst!
Am Dienstagmorgen wäre noch das Chörbschhorn in Davos auf dem Programm gestanden. Leider regnete es. Nur um nass zu werden, brauchte man nicht auf eine Tour zu gehen. So machten sich die Senioren halt auf den Heimweg mit trotzdem wunderschönen Erinnerungen.
Ein herzlicher Dank gehört speziell Sepp Meier für die Mitauswahl der Touren und die Führung derselben, ebenso Marlis Rohner für das Vorausgehen der «gemächlicheren» Gruppe. Es hat Spass gemacht!
Bilder: Marlis Rohner, Christoph Schuler, Sepp Meier
Bericht: Hans Egli