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SST Gössigenhöchi

2026-01-22

Nach dem Morgenkaffee im Rest. Hörnli in Hemberg wanderten wir 22 Schneeschuh-Läufer/innen los. Bereits ein paar Minuten später ausserhalb des Dorfes konnten wir die Schneeschuhe montieren. Zuerst gings hinunter zur Mistelegg. Die linke Talseite wies schon viele apere Stellen auf, unsere Seite hatte noch eine dichte Schneedecke. Der lange Tatzelwurm schlängelte sich im Zickzack im Gleichschritt den Hang hinauf. Bald wärmte uns die Sonne und wir erinnerten uns an die Empfehlung unseres Tourenleiters, uns im Zwiebelsystem einzukleiden.

Bei der Alp Grossritteren machten wir eine Trinkpause und bei der Chochiwees pausierten wir nochmals kurz. Dann dauerte es nicht mehr lange bis wir in verschiedenen Grüppchen nach ca. 660 Höhenmetern unser Ziel erreichten. Die Rundumsicht war einfach fantastisch: das Säntisgebiet, die Churfirsten, Speer, die Glarneralpen und das Nebelmeer Richtung Zürichsee.

Nach der wohlverdienten Mittagsrast erzählte uns Paul von der HEIE-Skulptur, die wir von der Gössigenhöchi gut erblicken konnten. Die vier Meter hohe und acht Tonnen schwere Marmorskulptur (auch Chnoche genannt) steht seit 40 Jahren auf der abgelegenen Alp Chabissen oberhalb Ennetbühl. Über die ganze Geschichte gibt es einen Dokfilm «Das Geheimnis der HEIE» von SRF Sternstunde Kunst.

In vielen Ski-, Schneeschuh- und Fussspuren gings im rassigen Tempo hinunter, mal auf eisigem Waldweg, mal auf modrigen Boden, mal auf der Teerstrasse. In Ennetbühl angekommen, verbrachten wir in der Krone einen gemütlichen Abschluss.

Danke Paul, es war wieder eine sehr schöne Schneeschuhtour.


Bericht: Trudi Jäger

Bilder: Ruedi Flotron

 

 

 

 

 

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