2025-07-31
Das in den letzten Tagen unsichere Wetter machte dem Wanderleiter den Entscheid nicht einfach - doch Beni hat’s gewagt und es hat sich gelohnt! Er musste die ausgeschriebene Tour aber ändern; der Spirstock muss ein anderes Mal in Angriff genommen werden.
Eine zahlenmässig eher kleinere Gruppe optimistischer SAC’ler wagten es, sich am Morgen bei noch leichtem Regen am Bahnhof Wattwil zu treffen.
Wir fuhren mit der Bahn nach Rothenburg, stiegen dort bei starkem Regen um aufs Postauto Richtung Sattel/SZ. Die Drehgondel-Bahn fuhr uns rauf zum Mostelberg. Im „Q-Hof“ liessen wir uns bei Kaffee und Gipfeli Zeit - und siehe da, der Regen liess langsam nach.
Auf dem Themen- und Erlebnisweg „Geissä Weg“ Richtung Herrenboden waren schon bald der Lauerzersee, der Zuger- und später der Vierwaldstättersee mit den angrenzenden Orten sichtbar, ein ganz spezieller Ausblick.
Am Weg liegt auf 1414 m ü.M. die wunderschön gelegene Pilgerkapelle Haggenegg. Die Haggenegg ist der höchst gelegene Übergang am Jakobsweg nördlich der Pyrenäen.
Unsere Mittagsrast - pünktlich um 12 Uhr in einer kleinen Mulde: wir sassen auf grossen Steinen wie im Kreis angelegt und genossen die wärmende Sonne, im Blick die Gipfel der beiden Mythen.
Auf dem weiteren, schön angelegten, teilweise steinreichen Weg zur Holzegg sahen wir sogar einige Gämsen am äsen.
Nach einem Schlusstrunk im Gasthaus zur Holzegg nahmen wir den kurzen, steilen Abstieg in Angriff; ein paar Mitwandernde liessen sich den Berg runterfahren und gemeinsam stiegen wir in Brunni ins Postauto nach Einsiedeln um dann per Bahn wieder in heimatliche Gefilde zu gelangen.
Es war eine wunderschöne Wanderung - danke Beni!
Bericht: Jacqueline Hermann
Bilder: Eva Hehli, Monika Stalder, Peter Stäheli