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Schloss Hohenklingen

2025-03-27

Im Toggenburg hingen die Wolken tief an diesem Donnerstagmorgen und ein leichtes Nieseln war zu spüren. Es konnte also nur besser werden. 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich per Bahn und Postauto auf den Weg nach Stein am Rhein. Dort angekommen wusste Elisabeth einiges über das malerische Städtchen mit seinen fantastischen Fassaden zu erzählen. Stein am Rhein ist immer wieder eine Reise wert! Anlässlich ihres 80. Geburtstages lud uns Hilly zu einem stärkenden Kaffee und Gipfeli ein. Danke Hilly, wir haben es sehr genossen.

Nach der Kaffeepause verabschiedeten sich fünf Frauen. Die ganze Tour war ihnen zu streng und so machten sie sich auf den Weg Richtung Insel Werd. Für die Zurückgebliebenen begann kurz nach dem Städtchen der steile Aufstieg zur Burg Hohenklingen. Total 755 Stufen galt es zu bewältigen. Während einer kurzen Verschnaufpause erzählte uns Evi Interessantes zur Geschichte der Burg Hohenklingen, die eng mit der Geschichte des Städtchens Stein am Rhein verknüpft ist.

Weiter ging der Weg durch den Wald bis zu einer Lichtung, wo wir unser mitgebrachtes Picknick geniessen konnten. Zum Glück hatten alle warme Kleider dabei, denn eine kalte Bise machte sich unangenehm bemerkbar. Auf einem wunderbaren Waldweg der Krete entlang gelangten wir anschliessend zur Burgstelle Wolkenstein. Dieser Punkt diente ab 1903 bis 2003 als Triangulationspunkt für die Schweizerische Landesvermessung. Wir wurden mit einer grossartigen Rundsicht belohnt. Unter uns der Rhein, der fast schon dramatisch wenig Wasser führt, auf der anderen Seite die Sicht bis in den Hegau und der Festungsruine Hohentwiel bei Singen. Gut sichtbar waren auch einige der sieben Hegau-Vulkane. Im Gänsemarsch gings dann hinunter bis nach Hemishofen. Von dort wanderten wir gemütlich dem Rhein entlang zurück nach Stein am Rhein, wo einige die Zeit nochmals für einen Abstecher ins Städtchen nutzten.

Danke an Elisabeth und Evi für die interessanten Erläuterungen und die tolle Wanderung. Auch Petrus meinte es nicht schlecht mit uns, sorgte er doch zeitweise für blauen Himmel und etwas Sonnenschein.

 

Bericht: Esther Bachmann

Bilder:  Ruedi Flotron

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