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Wanderwoche Pontresina, 4. Tag

2022-08-16

Gruppe B  Ospizio Bernina – Talstation Diavolezza

Mit dem Züglein erreichen wir das Ospizio Bernina. Der Wanderweg führt uns immer leicht abwärts dem Lago Bianco, dem Lej Nair und Lej Pitschen nach bis zur Talstation der Diavolezzabahn. Man sieht schon an den Namen der Seen an, dass wir uns auf der Wasserscheide befinden. Das Wasser des Lago Bianco fliesst in den Süden, das Wasser der andern beiden Seen fliesst zum Inn.

Nun lassen wir uns mit der grossen Gondelbahn auf die Diavolezza fahren. Die Aussicht da oben ist einfach phänomenal. Aber für alle, die schon einmal da waren, ist es vielleicht ein kleiner Schock, denn Schnee und Eis sind merklich zurückgegangen. Alles klappt wie am Schnürchen. Punkt drei Uhr fahren wir wieder ins Tal und warten unten auf den Bus nach Pontresina.

Aber für das was nun passiert erhalten die beiden Tourenleiterinnen einen «dicken Tolggen ins Reinheft». Als ein italienischer Bus heranfährt mit einer eigenartigen Beschriftung, lassen wir ihn freundlich abfahren. Aber eigentlich wäre es ja unsere Reisegelegenheit gewesen!!!!!!!!

Um nicht eine Stunde warten zu müssen, wandern wir bis zur nächsten Station Bernina Suot und kehren halt so eine Stunde später ins Hotel zurück. SORRY!                   Agnes Heuberger


Gruppe A  Mittelstation Corvatsch - Fuorcla Surlej - Roseg

Ab der Mittelstation Corvatsch geht ein breiter Weg hoch zur Fuorcla Surlej. Nach einer halben Stunde erreichen wir bereits den höchsten Punkt der heutigen Wanderung auf 2755 Meter. Die klare Sicht auf Bernina und den Bianco Grat ist gewaltig. Nach 1 1/2 Stunden haben wir die ersten 700 Meter abwärts auf einem ruppigen Weg bis zur Alp Ota mit einem schönen Picknickplatz mit Tisch und Bänken geschafft.  Nach der Pause geht’s weiter abwärts bis zum Restaurant Roseg. Leider hat es so viele Gäste, dass nur wenige von uns in den Genuss der berühmten Kuchen kommen. Die letzten 2 Stunden durch das Val Roseg können wir im Schatten der Arvenbäume auf einem schönen Waldweg gehen. Um 16.15 sind wir wieder zurück in Pontresina. Vielen Dank Elisabeth für die schöne Wanderung. Teilnehmer: 14 Wanderzeit: 4.30 Std. Aufwärts 230 Meter  Abwärts: 1100 Meter               Sandra Tschudi


Gruppe A+  Mittelstation Corvatsch Murtèl - Fuorcla Surlej - Chamanna Coaz - Val Roseg

Wir warten in der Sonne auf den Bus und fahren in den Nebel nach St. Moritz. Schon im Bad fahren wir wieder in die Sonne. Warum muss ausgerechnet jetzt die Bussirene losheulen? Erwartungsvoll schauen wir auf den Chauffeur, der sich bemüht, die Türe, die sich nicht öffnen will, manuell aufzuschliessen: Hurra, es klappt! Die Sirene heult weiter. Nun geht die Türe nicht wieder zu. Der Chauffeur beginnt herumzutelefonieren. Schlussendlich heisst er uns aussteigen und auf Ersatz zu warten. Ergebnis: 20 Min. Verspätung. Das ist doch nicht der Rede wert! Doch bei dieser Tour schon! In 6 Stunden wartet der Pferdeomnibus auf uns. Nach SchweizMobil beträgt die Wanderzeit 5 Std. 6 Min

Von nun an sind die Wanderleiterinnen mit der Zeit beschäftigt. Fuorcla Surlej: Eine Viertelstunde eingespart. Wow! Trotzdem bleibt Zeit, auf dem Pass die einzigartige Aussicht zu bestaunen. Ein wunderschöner Höhenweg führt uns Richtung Chamanna Coaz. Einstimmig beschliessen wir, die Hüttenbesichtigung aus Zeitgründen auszulassen und schlagen schon vor der Hütte den Weg Richtung Gletschersee ein.

Mittagsrast auf etwa 2600 m Höhe. Wir geniessen unser Picknick, das Tosen des Bergbachs in den Ohren, die Gletscher und die imposanten Bergspitzen vor Augen. Bei der letzten Etappe Gletschersee – Hotel Roseg führt uns Mutter Natur wieder einmal vor Augen, dass mit ihr nicht immer zu spassen ist. Eine Stein-Schlammlawine versperrt den Wanderweg und wir müssen kurz klettern.

Neun mit dem Pferdebus, jemand zu Fuss kehren wir angenehm müde und zufrieden nach Pontresina zurück.               Catherine Lieberherr

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