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Pizzo di Claro 06./07.08.2022

2022-08-07

Als Matterhorn von Bellinzona betitelt, da war die Tour zum Pizzo di Claro natürlich rasch ausgebucht. Voller Vorfreude machten wir uns Samstagmorgen früh auf ins Tessin nach Cresciano. Dort angekommen genossen wir zuerst einen richtig starken Espresso, bevor wir uns Richtung Capanna Brogoldone aufmachten. Der Weg führte durch den Wald, vorbei an diversen Rusticos und kleinen Siedlungen. Die Mittagspause verbrachten wir an einem schönen Platz am Fluss, wo wir uns bereits abkühlen und erfrischen konnten. Diese Erfrischung kam uns danach beim sehr steilen Aufstieg zur Hütte zu Gute. Innert kurzer Zeit, legten wir die Höhenmeter zurück. Weiter verlief der Weg über die trockenen Tessiner Alpen ohne Vieh. Aufgrund der Wärme war niemand unglücklich, als wir die Capanna Brogoldone am frühen Abend erreichten. Dort erwartete uns eine aufgestellte und gastfreundliche Hüttencrew. Diese verwöhnte uns mit Apéro und einem feinen Menü. Ausser unserer Gruppe, fanden nur noch zwei weitere Personen den Weg in diese Hütte. Umso grösser war die Freude über unser Kommen und wir genossen die Zeit an diesem schönen Ort.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf Richtung Pizzo di Claro. Der Gipfel lag noch in den Wolken und es tröpfelte ganz leicht. Nach einer guten Stunde kamen wir zum Einstieg in die Route, wo die schöne Kraxelei begann. Uns erwartete eine interessante Route mit toller Aussicht und alle kamen zufrieden und ohne Probleme auf dem Gipfel an. Bald lichteten sich die Wolken und wir konnten die Aussicht von diesem Gipfel geniessen. So sahen wir dann auch unser nächstes Ziel, den Lago di Canee. Beim Abstieg zu diesem See stellten wir uns immer wieder vor, wie streng dieser Weg wohl für die Bergläufer sein muss, welche die Strecke mit 9.2 Kilometer und 2500 Höhenmeter in 1 Stunde und 37 Minuten bewältigen. Beim Lago di Canee angekommen genoss etwa die Hälfte der Gruppe das kühle Bad im klaren See. Somit waren wir gerüstet für den längeren Abstieg Richtung Lumino. Die Sonnenstube der Schweiz machte ihrem Namen nochmals alle Ehre. Den ganzen Tag begegneten wir keiner Menschenseele und kamen im späteren Nachmittag oberhalb von Lumino an der Bahnstation an. Nachdem die ersten drei von uns bereits im Tal angekommen waren, hatte die Bahn ein technisches Problem, welches leider nicht so rasch behoben werden konnte. So trennten sich die Wege früh und die Verabschiedung fiel leider digital aus. 

kuk (kurz und knapp): Sonnenstube – heiss – steil – lernen Schuhe binden – lachen – Essen vergessen – wunderschöne Aussichten – schöne Steine

Ein herzliches Dankeschön an Sepp Meier für die schöne Tour. Es hat grossen Spass gemacht!

Teilnehmer: Marianne, Iris, Köbi, Anic, Margrit, Maria, Kurt, Sepp und Melanie

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