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Rafz-Nack-Rüdlingen

2022-04-14

Was für einen schönen und interessanten Tag durften 26 SACler dank der Leitung von Eva Hehli und Elsbeth Bräuer erleben!

Um 7.35 Uhr ab Wattwil ging unsere Reise mit dem Zug über Wil, Winterthur, Bülach nach Rafz. Dort führte uns der Weg zur Gärtnerei Hauenstein. Im Kaffee der Gärtnerei wurden wir von Eva, die letzte Woche ihren Geburtstag feiern durfte, zu Kaffee und Gipfeli eingeladen. Nachdem wir uns nach der langen Reise gestärkt hatten, ging es in die Ausstellung der Gärtnerei. Hier kamen wir aus dem Staunen fast nicht heraus. Was für eine Pracht von Blumen, Grünpflanzen, Kakteen, Kräutern, Deko- und Geschenkartikeln. Es ist nicht zu beschreiben, man muss es selber gesehen haben. Zum Glück hatten wir noch die Wanderung vor uns und zu wenig Platz in unseren Rucksäcken, sonst hätte uns der Kaufrausch gepackt.

Die Gärtnerei hat 18 tausend qm, davon sind 10 tausend alleine die Baumschule. Auf dem Fachwerkhaus, das 1948 erbaut worden war steht der Spruch „Die Vorwärt`s schauen, mit Gott vertrauen, das Land bebauen“.

Um 11 Uhr machten wir uns auf die Wanderung, die uns durch Rosenbögen, an Gewächshäusern vorbei auf den Wanderweg führte. Leicht ging es hügelauf vorbei an blühenden Obstbäumen, Rapsfeldern und an einer Koppel mit schwarzen Friesenpferden, in den Wald, wo die Vögel zwitscherten. Nach einer guten Stunde über Buechhalden erreichten wir unseren Picknickplatz. Hier hatten wir einen herrlichen Blick auf Nack und über den „Nackerhochbehälter“. Wir sind in Deutschland. Gestärkt ging es nun leicht hügelab durch Rebhänge, vorbei an Bienenhäuschen, wo die Bienen mit ihrem Gesumme schon fest an ihrer Arbeit waren, und gepflegten Blumengärten. Danach kamen wir nochmals in ein Waldstück, das uns zum Rhein führte. Hier weckten Grenzsteine unsere Neugierde. Wir rätselten was die in Stein gemeisselten Buchstaben GB und CS bedeuten? Ruedi unser Fotograf hat es herausgefunden. GB steht für Grossherzogtum Baden, CS für Canton Schaffhausen, 1839 fand hier eine Landteilung statt.

Am Rhein wechselten wir wieder in die Schweiz. Zwischen dem Alten Rhein rechts und dem Neuen Rhein links trugen uns die Füsse unter der warmen Sonne weiter an unser Ziel nach Rüdlingen. Schon von weitem konnten wir die Kirche auf dem Hügel sehen. Unterwegs bestaunten wir den breiten Rhein mit seiner Strömung, und den gemächlich dahinfliessenden Alten Rhein mit seinen Auenlandschaften, wo angeknabberte Bäume von den Bibern lagen, Enten und Schwäne ihre Nester hatten. Wir sahen auch den Zufluss der Thur. Was für einen langen Weg hat der Fluss hinter sich!

In Rüdlingen hatten wir noch genügend Zeit um einen kalten Drink oder ein Glacé zu geniessen, bevor wir unsere Heimreise antraten.

Habe noch 3 Anmerkungen:

Leider musste uns Elsbeth nach dem Kaffee verlassen, da sie an eine Beerdigung musste.

Ruth: hat uns beim Abmarsch von der Gärtnerei verpasst, doch Dank Handy fand auch sie wieder zu uns.

Sandra: merkte bei einer Trinkpause, dass sie bei der letzten Pause ihre Uhr verloren hatte. So lief sie in Begleitung von Catherine und Tilly zurück. Oh zum Glück, sie hat sie gefunden. Auch erreichten sie mit uns in Rüdlingen noch das Postauto.

 

So war das ein schöner, erfolgreicher Tag! Herzlichen Dank.   

 

Text:   Heidi Kraft

Fotos: Ruedi Flotron, Tilly Schürer

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