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Tourenwoche Maderanertal

2021-08-16

Am 16. 8. 2021 traf sich die 10-köpfige Wandergruppe in Chur. Zusammen fuhren wir mit der Bahn nach Disentis und von dort mit der Seilbahn auf Caischavedra (1891). Im Berg­restaurant begrüßte Kurt Rohner die Gruppe offiziell zur Tourenwoche. Zu Beginn der Wanderung konnten wir die Sonne noch genießen. Doch schon bald zeigten sich dunkle Wolken am Himmel. Kurz darauf regnete und hagelte es heftig. Regenjacken und Regen­hosen wurden schleunigst angezogen. Der steile Schlussanstieg zum Brunnipass hatte es bei dieser Nässe und Kälte in sich. Ein kurzes Wegstück über die Krete und schon folgte der wiederum steile Abstieg. Über den Brunnifirn (2739) gelangten wir anschließend zur Cavardirashütte (2652). Alle freuten sich, die schützende Hütte erreicht zu haben.

Am zweiten Tag erfolgte der Abstieg zur Fuorcla Cavadiras. Der Brunnibach mit seinen natürlichen Wasserfällen war eine Augenweide. Der Weg am Bach entlang führte uns zum Weiler Hinterbalm (1817). Nach dem Aufstieg Richtung Schafkopf folgte ein sehr steiler Weg, genannt Schafweg, bergab zum Bergwanderweg, der zur Hüfihütte führte. Wir erreichten die Hütte bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein.

Der Abstieg zum Chärstelenbach (1432) war mehr ein Bachweg als ein Wanderweg. Der folgende Aufstieg zum Riedbödmer, Tritt (1744) und Öfeli bot eine wunderbare Aussicht auf Dutzende von Wasserfällen auf der gegenüberliegenden Talseite. Nach ungefähr fünf Stunden erreichten wir die Windgällenhütte (2031). Nach Ankunft rekognoszierte Kurt die Örtlichkeiten.

Am vierten Tag folgte der Aufstieg Richtung Chli Windgällen zum Untere Furggeli (2486). Auf diesem Weg waren etliche geologische Sehenswürdigkeiten auszumachen. Zum Beispiel: Blank polierte Felsrücken mit Kratzspuren des Gletschers, verschiedene Steinfarben, Kristalladern, usw.

Unter "windgällenhütte.ch" gibt es dazu einen interessanten Beschrieb: Geologischer Rundgang Windgällenhütte – Stäfelfirn)

Dann stiegen wir vom Oberchäserenälpli auf einem steilen Weg zum zum blawen Stein (2010) ab und auf einem geheimen Weg zum Golzerensee (1423). Unsere Badenixen erholten sich vom steilen Abstieg im kühlenden Golzerensee, während die Herren der Schöpfung in der Unterkunft warm duschten. Im Berggasthaus Golzerensee wurden wir an diesem Abend kulinarisch richtiggehend verwöhnt.

Am kommenden Morgen wanderte der eine Teil der Gruppe den steilen Weg nach Bris­ten Reussgrund (834) hinunter. Der andere Teil nutzte die Seilbahn. Sobald die Gruppe und das Material komplett waren, stiegen wir entlang dem Etzlibach zur Etzlihütte hoch. Bei der hinteren Etzlibodenalp stärkten wir uns zwischendurch bei Most und Käse für den Rest des Aufstiegs.

Die am sechsten Tag vorgesehene Route via Pörtlilücke konnte wegen Steinschlag nicht begangen werden. Wir wichen deshalb auf den Chrüzlipass (2345) aus. Via Val Strem gelangten wir auf die Alp Casche (2247). Unterhalb der Alp fanden wir eine nach einer Sage beschriebene Hexenplatte. Von da an folgte ein sanfter Abstieg nach Sedrun. Der Weg war geschmückt mit Alpenrosen und Heidelbeerstauden und verschiedenem mehr. Die gemeinsame Rückreise ab Sedrun endete in Chur.

 

Text:                Angelo Knup

Fotos:              Angela Hofmann, Sepp Rüegg

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