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JO Hochtour Clariden

2021-08-23

Neun mutige Bergsteiger und Bergsteigerinnen machten sich bei glühender Hitze im nicht klimatisierten Kleinbus auf den Weg zum Klausen. Dort angekommen wurde diese Truppe ergänzt durch vier weitere Mitglieder, um die Tour mit 13 Teilnehmenden unheilvoll auf den Weg zu bringen. Unheilvoll war auch der Wetterbericht, denn im Gegensatz zum Sonnenschein des Freitags, das Wochenende regnerisch und grau zu werden.

Trotzdem waren alle frohgemutes und dank einem schnell errichteten Feuerplatz und zwei vorbereiteten Pfaditöpfen mit Chilli con Carne, konnte die Jo schnell zu ihrer Lieblingstätigkeit, dem Essen übergehen. Um die Verdauung anzuregen und alle müde zu machen war eine Runde 15-14 fällig, wonach wir unser Biwak auf der Passhöhe einrichteten. Gottseidank wurde die erste Nacht unter freiem Himmel geschlafen, in einem Massenlager wäre das Motto: «Jedes Böhnli git es Tönli» wohl nicht so gut angekommen.

Der nächste Morgen präsentierte sich von seiner trüben Seite, doch der Wetterbericht und vor allem das vielfältige Frühstück stimmten vorsichtig optimistisch.  Es war zwar Regen und Gewitter angekündigt, aber mit frühem Abmarsch, sollte sich das Schlechte Wetter in Grenzen halten. So kam es dann auch, dass wir um fünf Uhr losmarschierten. Zuerst führte der Anstieg über einen angenehmen Bergpfad, dann über trittschneebedeckten Gletscher und zum Abschluss brachten uns einige Meter einfacher Kletterei bis unter den Gipfel. Dort wurde im Windschatten eines Felsvorsprunges vor der Gipfelüberschreitung Rast gemacht, denn stürmischer Wind gestaltete den Aufenthalt dort oben nicht besonders angenehm. Nach einer Stunde Wanderzeit über den flachen Gletscher, erreichten wir die Planurahütte kurz vor Eintreffen des schlechten Wetters und pünktlich zum Mittagessen. Leider musste eine Teilnehmerin wegen schmerzen im Fuss schon am Morgen früh in Begleitung zweier Leiter umkehren.

Nach einem Nachmittag voller Spiele, Rätsel und Gletscherkunde, auch das hervorragende Abendessen darf nicht vergessen werden, begaben wir uns ins Massenlager, denn wetterbedingt war ein früh morgentlicher Abstieg vorgesehen.

Wie geplant, marschierten wir am Sonntag im Morgengrauen los und erreichten den Klausenpass vor dem Mittagessen. Entgegen aller Wetterberichte konnten wir die Tour durchführen, ohne ein einziges Mal verregnet zu werden und erlebten ein abenteuerliches Wochenende miteinander.

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