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Vorderselun-Selamatt-Iltios-Unterwasser

2021-08-05

Als wir in Starkenbach angekommen waren, präsentierte sich das Wetter, wie so oft in diesem Sommer. Es fing wieder an zu regnen und die Berge waren vom Nebel verhangen. Doch wir liessen uns die Stimmung nicht verderben. 

Mit der Nostalgie-Holzkistenbahn liessen wir uns, immer 5 Personen, die ersten 600 Höhenmeter hochfahren. Eingepackt im Regenschutz und mit Schirm wanderten wir zur Ochsenhütte. In der gemütlichen Atmosphäre genossen wir Kaffee und wer mochte, einen Nussgipfel dazu. 

Die Wirtin erzählte uns vom schlimmen Hagelwetter Ende Juli, das über das Obertoggenburg zog. Für die Alpen hatte dies teilweise verheerende Folgen. Einerseits gab es verletzte Rinder und Schäden an den Dächern der Alphütten, andererseits wurde das Gras vollständig zerstört.

Anschliessend geht’s weiter bis zur Alp Gampi. Von da aus bewältigen wir die weglosen 300 Höhenmeter bis zur Wart (2066), der zwischen Selun und Schären liegt und geniessen die herrliche Aussicht!!? 

Ja, das wäre unser Ziel gewesen. Doch das Wetter hatte uns einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht. 

Sobald alle regentauglich eingekleidet waren, ging’s los via Strichboden – Wildmannlisloch – Thurtalerstofel – Zinggen zur Selamatt. Unterwegs sahen wir das Ausmass des Hagelsturms. Es war ein trauriges Bild. Der Boden war übersät von abgeschlagenen Tannenschössli und abgehackten Blättern von den Laubbäumen.

Nach einem Halt in der Selamatt wanderten wir dann gestärkt weiter dem Klangweg entlang Richtung Iltios. Der eine oder andere liess es sich nicht nehmen, den richtigen Ton anzuschlagen. 

Dann, endlich……….. riss der Himmel auf, und wir konnten, mit Sonnenschein, den letzten Abstieg via Schwendisee nach Unterwasser in Angriff nehmen. 

Es war trotzdem eine schöne Wanderung, denn was zählt, ist die Kameradschaft.

 

Text:               Rosmarie Germann

Fotos:              Ruedi Flotron

 

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