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Fridlispitz – Riseten - Wageten - Brüggler am 19. Juni 21

2021-06-23

Bereits die Anreise klappte wie am Schnürchen: Alle waren rechtzeitig an den verschiedenen vereinbarten Treffpunkten. Der 14 – Plätzer-Bus der Firma Altherr füllte sich, und bereits um 7:45 Uhr konnten wir zuhinterst im Schwändital ob Näfels loslaufen. Zum Fridlispitz hoch geht es gemächlich, oft horizontal und im kühlen Wald. Ein Tiefblick auf Walensee wie aus einem Adlerhorst belohnt uns für die ersten Mühen.

Dann aber ging es in einem stetigen Ab und vermehrtem Auf Richtung Westen zum Riseten, auf schmalem Weglein mit roten Markierungen. Eine ca. 10 m hohe steile Felsstufe testete unseren Mut, eine Prüfung, welche alle dank der Klettersteigsets mehr oder weniger locker hinter sich brachten. Vom Riseten wanderten wir easy-going zum rot-weiss markierten Wanderweg hinunter und gelangten zur Lochegg. Zum Glück blies ein kühles Windchen, als wir Richtung Wageten hochstiegen. Dieser felsige Gipfel wäre eigentlich nicht auf dem Programm gewesen. Alle entschieden sich, den zusätzlichen Abstecher auf diesen hübschen Felskopf zu wagen. Ob der Name Wageten daher stammt? Alle schafften es. Die kniffligsten Stellen sind unterdessen gut abgesichert mit Drahtseilen. T4+.

Weiter Richtung Westen war es jetzt blau-weiss markiert und mit Via Glaralpina angeschrieben. Am östlichen Ende der bekannten Brüggler Südwand ging es zur Sache. Die Überschreitung des Grates wartet mit mehreren Aufschwüngen und Abstiegen auf. Sie sind aber seit einigen Jahren mit massiven Ketten und Eisentritten bestens abgesichert. Es ist ein Genuss! Nur bei der letzten Steilstufe, die sehr ausgesetzt ist, mussten einige die «Komfortzone verlassen». Weil die Stelle aber ebenfalls bestens abgesichert ist und wir mit den Klettersteigsets sehr gut doppelt gesichert waren, überkletterten alle flugs auch diese Stelle. Frau muss ja nicht in den 300m-Abgrund schauen, wenn sie nicht will. Glücklich auf dem vierten Gipfel angelangt, genossen wir eine längere Pause. Der Blick auf die Alp Stadtboden, wo wir massenweise kühle Getränke im Brunnen wussten, und unser Durst lockten uns hinunter. Der Normalweg bot keine Schwierigkeiten mehr. Der Chauffeur war froh, dass er den grossen Personenbus ohne Beule das enge Strässchen zum Schwändital hinaus brachte. Bis Näfels musste er nie rückwärtsfahren, um dem Gegenverkehr auszuweichen. So verlief die ganze Tour zu aller Freude.

TeilnehmerInnen: Alina Frei, Anna-Maria Jarc, Annelies Zwingli, Claudia Wursteisen, Elisabeth Keller, Fabian Egli, Kurt Rohner, Lorenz Breitenmoser, Manuela Ammann, Monika Stalder, Niklaus Wick, Reini Wick (Tourenleitung und Text), Walter Bächtold

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