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Rigi - wenig bekannt

2021-05-23

Nach einer Nacht mit viel Niederschlag trafen sich frühmorgens neun Wanderinnen und Wanderer in Wattwil zur Fahrt nach Arth-Goldau. In Arth-Gold Goldau bestiegen wir die Rigi Bahn und fuhren bis Kräbel. Anlässlich des 150 Jahr-Jubiläums der Rigi Bahnen durften wir die kurze Fahrt im historischen offenen 3. Klasse-Wagen geniessen.

In Kräbel (763m ü.M.) begann unsere Wanderung über die Nordostlehne hinauf Richtung Rigi Kulm. Die Wege waren noch gezeichnet von den Niederschlägen der letzten Tage. Über umgestürzte Bäume und dazwischen auch mal über eine Leiter ging es vorbei an vielen Wasserfällen, die aussergewöhnlich viel Wasser führten. Auch unser Leiter Peter, auf der Rigi sehr «bewandert», hatte noch nie so viel Wasser auf der Rigi gesehen.

Unterwegs versorgte uns Peter mit vielen Informationen über die Geologie und Flora der Rigi, die ihren Namen den so genannten «Riginen», horizontal verlaufenden Gesteinsschichtungen, verdankt.

Ab der Alp Zingel (1525m) waren wir dann unterwegs im Neuschnee, der die bereits zahlreich blühenden Krokusse zu überdecken begann. Die Sicht war meist gut, so dass wir während des Aufstiegs die Aussicht über den Zugersee und zurück Richtung Lauerzersee und Mythen geniessen konnten. 3,5 Stunden nach dem Start in Kräbel kamen wir auf dem Rigi Kulm (1797m ü.M.) an. Dort war die Sicht dann leider von Wolken verdeckt, weshalb wir auf ein Gipfelfoto verzichteten.

Dank Peter’s Quiz erfuhren wir, dass man an einem schönen Tag vom Rigi Kulm aus 13 Seen und 24 der 26 Kantone sehen kann - einzig Genf und Basel Stadt sind von hier aus nicht zu erspähen.

Um dem kalten Wind auf dem Gipfel zu entfliehen, machten wir uns nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Kulm wieder auf den Abstieg via Chäserenholz – Resti – Dächli. «Das Kind im Manne» durfte sich noch im einen oder anderen Schneefeld austoben, bevor wir beim Chäserenholz unser wohlverdientes Picknick genossen. Danach gab es in der Alpwirtschaft noch einen Kafi – mit oder ohne Luz.

Auf einer Zusatzschlaufe auf die andere Seite der Rigiaa konnten wir weitere «Highlights» (Wasserfälle) bewundern und sahen bei der Station Fruttli noch die «Lok 7» der Rigi Bahn auf ihrer Talfahrt. Diese Dampflok mit Baujahr 1873 stand seit 1959 im Verkehrshaus in Luzern und wurde für das Jubiläum der Rigi Bahn nun wieder fahrtüchtig gemacht. Sie ist die weltweit einzige Zahnraddampflok mit stehendem Kessel in fahrbarem Zustand.

Über ein Teilstück des Erlebnispfads «Via Silva» gelangten wir nach 7,5 Stunden nach Arth (421m ü.M.), wo wir im «Bacco» einen feinen Znacht bei warmen Temperaturen und mit schöner Aussicht direkt auf den Zugersee geniessen konnten.

Herzlichen Dank an Peter für seinen gelungenen Einstand als Wanderleiter!

Fotogalerie: