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ST Garmil

2021-03-18

Aufstiegsdauer 3 ½ Std. / Höhenmeter 1'250 hm

 

Wegen des vielen Schnees der vergangenen Tage, aus dem ein „Erheblich“ resultierte, entschied sich Hans Egli an Stelle des Vilans für den Garmil, ein unscheinbarer Berg südlich von Mels mit Hangneigungen unter 30 Prozent. Die Schneeverhältnisse waren super, Pulverschnee in Hülle und Fülle. Um den Coronaregeln gerecht zu werden wurden 3 Gruppen gebildet mit zusätzlich Reini und Martin als Leiter. Im Abstand von ca. fünf Marsch-Minuten wurde von der Weisstannentalstrasse bei Hienzi gestartet. Mit Beginn des Aufstiegs begann es bei wolkenverhangenem Himmel und einer Temperatur von ca. -1 Grad wieder zu schneien. Zuerst ging es auf einer Waldstrasse recht gemütlich durch eine herrliche, märchenhaft verschneite Winterlandschaft. Die Aufstiegsspur verliess die Strasse immer wieder, so dass wir schneller an Höhe gewannen.

Dementsprechend wurden die Anstiege anspruchsvoller und teilweise erforderte es Spitzkehren. Hie und da ging es unter Schnee behangenen Ästen durch. Bis zur ersten Rastpause konnte Hans die Aufstiegsspuren der ersten Tourengänger nutzen. Danach trennten sich die Wege und das Vorspuren im tiefen Pulverschnee wurde atmungsintensiver. So wechselten wir uns innerhalb der Vorgruppe an der Spitze ab.

Mit dem Verlassen des Waldes lichteten sich die Wolken und  die Sonne zeigte sich ganz scheu. Vor dem «Furggeli» stärkten wir uns nochmals, um die letzten 250 Höhenmeter gut bewältigen zu können. Nochmals durchliefen wir eine kurze Waldschneise, bevor es dann nach einer kurzen Abfahrt mit den Fellen den Gipfelhang mit dem Bergkreuz zu sehen gab. Ab hier fanden wir eine noch leicht erkennbare, verschneite Aufstiegsspur vom Vortag. Sie führte uns gradlinig auf kürzestem Weg zum Ziel. Eine grossartige Aussicht auf das St. Galler Rheintal und die Bündnerberge war zu geniessen. Nach einer kurzen Verpflegungspause aus dem Rucksack und dem obligaten Gruppenfoto ging es rein in das Abfahrtsvergnügen: Nicht mal fliegen konnte schöner sein! Kurve um Kurve zeichneten wir in den Schnee. Es machte unglaublich Freude! Die einen fuhren den ganzen letzten Abfahrtsteil auf der Waldstrasse mit intensiver Skistockunterstützung wegen des tiefen Schnees, die anderen bevorzugten einen Teil auf spektakulären Abkürzungen durch den (Aufstiegs)Wald.

Einen Dank an unseren umsichtigen Tourenleiter, Hans Egli und an die Leiterunterstützung von Martin Scherrer und Reini Wick.

Text: Franz Broger

 

Fotogalerie: