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SST Plattenbödeli

2021-02-16

Ausnahmsweise waren die Schneeschuhbegeisterten am Dienstag unterwegs. Die verschobene Tour von 28. Januar von Brülisau zum Plattenbödeli wurde nachgeholt. Für viele ein grosser Wunsch. Mit organisatorischen Künsten und Flexibilität war es 19 SAC-lerinnen und SAC-lern möglich dabei zu sein. Gestartet wurde bei der Kastenbahn, die zurzeit wegen Bauarbeiten nicht in Betrieb ist. So genossen wir den Aufstieg zum Plattenbödeli in winterlicher Stille, die Steilheit der Waldstrasse trug ihren Teil dazu bei. Einige dachten an den nicht endenden steilen Abstieg im Sommer, der wacker in die Knie geht! Auf der Terrasse vom Restaurant Plattenbödeli war eine Znünipause angesagt und der Himmel begann sich zu lichten, die Gipfel der Bergketten krochen aus den Wolken und die Namen purzelten für einmal nur so daher. Für Paul, er war das erste Mal im Appenzellerland unterwegs, gab’s eine holländische Einführung von Walter. Die Querung über einige Hügel zum Ruhesitz wurde zum Genuss. Zwischendurch unterbrach mehrmals eine eindrückliche Geräuschkulisse unsere Schneeschuhtritte im schon weichen Schnee: herabschiessende Schneemassen donnerten über Felsbänder hinunter. Wir waren uns bewusst, dass wir uns hier in lawinengefährdetem Gelände befinden. Der Winterwanderweg ist bei Gefahr gesperrt. Im Ruhesitz verweilten wir für die Mittagsrast bei angenehmen Temperaturen (wir dachten an den vergangenen Donnerstag auf dem Regulastein, welch ein Unterschied innerhalb weniger Tage!). Zu dritt machten wir uns auf den Rückweg nach Brülisau dem Schlittelweg entlang und erreichten auf die Minute genau das Postauto. Ruedi führte die anderen über Tobel und Hügel via Fulen - Waldschaft in einer Schlaufe an den Ausgangsort zurück. Im Dorf fand sich eine Bäckerei mit Kaffee to go, feinen Berlinern und Nussgipfeln, spendiert von Ruedi. Allerdings war etwas Geduld nötig, denn die Kaffeemaschine war total überfordert. Herzlichen Dank für die Überraschung, wer hätte in Corona-Zeiten mit einem Abschlusskaffee gerechnet!

Vielen Dank Ruedi, dass du dich trotz Regen in der Nacht für die Tour entschieden hast. Es war wiederum ein lohnendes Erlebnis!

 

Text:    Monika Stalder

Fotos:  Ruedi Flotron

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