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SST Selamatt

2021-01-28

Ersatz für Brülisau-Plattenbödeli

Heute war nichts mit dem üblichen Donnerstags Zwischenhoch und dennoch sah es am Morgen noch ansprechend aus. Kaum Regen; also nichts wie los. In Nesslau angekommen, hatte der Himmel jedoch seine Regenschleusen schon kräftig geöffnet. Neun wetterfeste SAClerInnen berieten was zu tun sei. Die geplanten Routen von Ruedi rund um Nesslau machten leider bei der Nässe keine Freude. Eine Person hatte am Wasser keinen Spass und dann waren es nur noch acht.

Kurzentschlossen stiegen wir ins Auto und fuhren ins Obertoggenburg. In den Gondeln der Selamattbahn, vor Nässe geschützt, hofften wir vergebens auf ein Schneegestöber bei der Bergstation. Beherzt montierten wir unsere Laufdinger an die Füsse und folgten dem ausgeschilderten Schneeschuhweg durch eine wunderschöne, tiefverschneite Märchenlandschaft zum Zinggen. Weite Strecken leisteten Lisbeth und Ruedi Anspurarbeit und sanken dabei teilweise 40cm ein. Die Nachfolgenden waren sehr dankbar dafür. Bei der Lochhütte angekommen genossen wir unser Picknick im Freien.

Da der Regen nun doch recht stark war, entschlossen wir uns auf dem gleichen Weg zurück zu kehren. Wie sagt man so schön; es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

Unser Hoffotograf Ruedi war nebst seinem üblichen Gerät zusätzlich mit einer Unterwasserkamera ausgerüstet. Allerdings konnte er sein Kameraputztuch schon bald auswringen.

Bis auf zwei Schneeschuhwanderinnen haben wir keine Menschenseele angetroffen. Wen wunderts? Nur von einem Wegzoll fürs Vorspuren wollten sie partout nichts wissen.

Pflotschnass suchten wir Schutz unter dem Vordach der Selamatt und schlürften einen take away Kaffee, mehr um die Hände zu wärmen als zum Genuss. Schon bald trug uns die Gondel nach Alt St.Johann. Schön war es allemal. Wir haben uns bewegt und hatten Spass dabei. Jetzt aber schnell unter die heisse Dusche.

Text: Peter Stäheli

Foto: Ruedi Flotron

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