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Rigiwanderung

2019-09-19

Es heisst für 18 SACler früh aufstehen, denn um 7.33 Uhr fährt der Zug von Wattwil nach Arth-Goldau. Weiter mit der Rigibahn, in der uns Beni begrüsst und interessante Informationen über die Rigi, die Entstehung der Bahn und der Hotels gibt. Der Name des Berges kommt von den Felsen „Rigen“. Ab Kräbel ging es mit der Seilbahn nach Rigi Scheidegg auf 1658 Meter. Leider Nebel.

Hier ist der Kaffeehalt im Hotel Rigi Scheidegg eingeplant. Der Wirt hatte das falsche Kalenderblatt aufgeschlagen und so wurden wir gar nicht von ihm erwartet. „Keine Gipfeli!“ Aber er hat sehr schnell reagiert, indem er uns Zopf anbot und das noch gratis.

Nach dieser Stärkung ging es auf einem ruppigen Weg abwärts bis auf 1452 m nach Unterstetten. Zwischen dem Nebel erhaschten wir ab und zu einen Blick auf den Vierwaldstättersee und den Gersauer-Vitznauerberg. Bei einer grossen Feuerstelle gab es einen Trinkhalt. Hier lernten wir eine Schulklasse aus Rümlang kennen. Die wir immer wieder auf dem Weg trafen. War eine lustige Begegnung.

Weiter ging es über das alte Bahntrasse von der Rigi-Scheidegg-Bahn über die Eisen-bahnbrücke die von 1874 bis 1931 benützt wurde. Nach einem schönen Panoramaweg ging es aufwärts zu unserem Ziel Rigi Kulm 1748 m. Leider verwehrte uns der Nebel die tolle Aussicht auf den Zugersee. So erfuhr auf der Aussichtsterrasse, der grosse 8 Tonnen schwere Basaltstein unsere vollste Aufmerksamkeit. Zwischen Rigi und dem 8`013 km weit entfernten chinesischen Emei Shan Bergen besteht eine Partnerschaft. Auf dem Gipfel des Emei steht ein 2.6 Tonnen schwerer Nagelfluh-Konglomert von der Rigi.

Nach einer gemütlichen, längeren Mittagspause fuhren wir um 16 Uhr mit der Zahn-radbahn nach Arth-Goldau. Dann umsteigen in den neue Voralpenexpress, der uns wieder gesund und glücklich nach Wattwil fuhr. Dort hiess es Abschied nehmen bis zur nächsten Wanderung.

Herzlichen Dank Beni für die schöne Wanderung.

Text:       Heidi Kraft

Fotos:      Eva Hehli und Marie - Louise Simmen

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