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2019-08-13

Der erste Tag, der uns von Adelboden, Engstligenalp zur Lämmerenhütte geführt hätte, fiel leider ins Wasser. Kurt Rohner entschied, dass wir neun Teilnehmer erst am Dienstag in Kandersteg starten würden. So fuhren denn am Dienstagmorgen Kurt Rohner, Angela und Paul Hofmann, Pia Schönenberger, Rosmarie Stillhart, Sepp Rüegg, Christian Holderegger und Heidi Schiess im Zug Richtung Kandersteg . In Winterthur stieg dann noch Manuela Ammann dazu.

Auch wenn wir in Kandersteg zuerst noch einen Abstecher ins Bahnhofbuffet machten, mussten wir mit Regenhüllen um die Rücksäcke und Schirmen Richtung Schwarenbach starten. Dann aber war es mit dem Regen vorbei, auch wenn der Wetterbericht immer wieder wenig versprechend aussah. Vor dem Abendessen machten einige noch einen Spaziergang zum Daubensee oder zur Gemmi.

Am Mittwoch schwitzten wir schon ganz erheblich beim Aufstieg zum Schwarzgrätli. Der Weg über Wyssi Flue, Ueschinegrat war sehr rutschig. Ein Teil der Wanderer stieg hinauf auf die Undere Balme und benutzte die Seilbahn nach Kandersteg und hinauf zum Oeschinensee. Die anderen stiegen zu Fuss nach Kandersteg ab und hinauf zum Gasthaus Oeschinensee. Im Berggasthof trafen wir alle wieder zusammen. Vor allem die alterfahrenen Hochgebirgs- Schitourengänger waren immer wieder von neuem erstaunt über den Rückgang der Gletscher und Schneefelder. Der spitze Stein und das ganze Gebiet über dem Oeschinensee rutscht täglich 1 cm gegen den See, eine Aussicht, die nichts Gutes ahnen lässt.

Für uns stand am Donnerstag die Praline der Tour an. Kurt führte uns rund um den Oeschinensee zum Einstieg in die Fründenschnur. Da der erste Teil des ausgesetzten Weges abgerutscht war, mussten wir vorsichtig Fuss vor Fuss setzen. Der Rest des mit Seilen gesicherten Weges war ein voller Genuss. Das Bier auf der Blüemlisalphütte mussten wir uns hart verdienen. Der Weg ist gut gebaut, aber recht stotzig. Die Blüemlisalphütte war gut besetzt mit vielen Bergwanderern und einigen Bergsteigern.

Am Freitag ging es dann über das Hohtürli auf vielen Holleitern nach Bundläger hinunter. Dort gab es leckeren Käse mit einem Kaffee, bevor es hinauf in die Gspaltenhornhütte ging, dem nächsten Nachtlager.

Am Samstag wurde dann von der Spaltenhornhütte nach Mürren gewandert mit der Sefinafurgga als Höhepunkt.

Wir verbrachten eine wunderbare Woche, von Kurt meisterhaft organisiert, mit tollen Wanderkameraden und besten Wetterbedingungen.

Danke Kurt! Danke Wanderfreunde! Heidi

Text:   Heidi Schiess

Fotos: Angela Hofmann

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