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Blumenwanderung in Feldis

2019-06-15

Ja, ja, so blau, blau, blau blüht der Enzian.... Zum Glück kenne ich dieses Lied und weiss deshalb, dass die Blume „Enzian“ blau ist! Nein, ganz so schlimm steht es schon nicht mit meinen Blumenkenntnissen. Aber ich wollte doch ein paar neue Arten kennenlernen. Deshalb hat mich die Blumenwanderung in Feldis sofort zum Anmelden gereizt. Die Gegend kenne ich nur vom Winter.

Bei der Bähnlifahrt von Rhäzüns nach Feldis fielen uns schon die blauen Salbeiwiesen auf. Im Hotel Miratödi trafen sich schlussendlich 9 TeilnehmerInnen. Wir hörten zuerst von Beat Furrer einiges Interessantes über Blumen im Allgemeinen, ihre Strategien zum Überleben und sich Vermehren. Nun ging’s auf die erste Runde auf 1470 m über Meer. Sorgfältig studierten wir die angeschriebenen Blumen und versuchten, wenigstens einige in unserm Gehirn zu speichern. Viele waren gleich oder ähnlich wie in unseren Wiesen im Tal. Immer wieder verblüfften uns die verschiedenen Orchideen.

Nach einer kurzen Mittagsrast brachte uns die Sesselbahn in schwindelerregendem Tempo (!) auf  fast 2000 m. Und hier starteten wir zu einem zweiten Rundweg. Schon die ersten Meter liessen unsere Herzen höher schlagen. Da blühten Schwefel- und Pelzanemonen um die Wette, leuchteten Stiefmütterchen, Mehlprimeln und Gelbsterne und auch die blauen Enziane gab es in verschiedenen Ausführungen. Mit einem Wort: Wir waren völlig hingerissen von dieser Auswahl. Bei der Feldiser Alp erklang das Lied „Luegid vo Berg und Tal“ in den herrlichen Sommertag.

Lieber Beat, ganz, ganz herzlich möchten wir dir für diesen tollen Botanikausflug danken und hoffen, dass er irgendwo eine Wiederholung findet.

 

Text:          Agnes Heuberger

Fotos:         Eva Hehli und Reini Wick

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