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Randen

2019-05-30

Das Dorf Bargen in der Schaffhauser Region Randen ist das nördlichste Dorf der Schweiz.  Dort liegt das Naturschutzgebiet Tannbüel mit einer speziellen Flora, das wir heute aufsuchen. Bei Sonnenschein fahren wir im Toggenburg weg und treffen im Schaffhausischen vorerst auf dichten Nebel und kühle Temperatur. Bald erscheint auch hier die Sonne und begleitet uns 26 wanderlustige und Blumen-Interessierte SAC-ler den Rest des Tages.

Nach einem Kaffeehalt folgen wir dem ca.1 ½ Std. dauernden Weg aufwärts zum Naturschutzgebiet Tannbüel. Dort haben wir 2 Stunden Zeit, individuell unseren Hunger zu stillen und den Park auf eigene Faust zu durchstöbern. Die ersten der unzähligen Frauenschühli blühen. Es kommen noch weitere eher seltene Orchideen vor, wie Waldvöglein, div. Knabenkräuter, Nestwurz etc. Das Schutzgebiet wird von Fachleuten gepflegt, und der Lichteinfall regelmässig durch gezielte Durchforstung reguliert. Die Besucher werden auf abgetrennte Wege verwiesen. Auch farbenprächtige Magerwiesen gehören zum Naturschutzgebiet. Wir freuen uns an tiefblauem Salbei, rosa Esparsetten, Margriten, Wicken, Witwenblumen, Flockenblumen, Glockenblumen, Bocksbart und vielen anderen mehr.

Die zahlreichen Hügel der Umgebung sollen laut Info-Tafel vor Urzeiten durch Vulkanausbrüche entstanden sein. Unser Weg führt eine Zeitlang der Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland entlang. Über die Bedeutung der Buchstaben auf den grossen Grenzsteinen können wir nur rätseln. GB weist hier auf das Grossherzogtum Baden hin, dessen historische Bedeutung für uns im Dunkeln liegt. Das Strässchen ist auf deutscher und schweizerischer Seite mit steinigen Äckern, gelben Rapsfeldern, Getreide- und Maisfeldern gesäumt. Die Aussicht auf das umliegende hügelige Allgäu erinnert uns landschaftlich fast ein wenig ans Toggenburg. Uns stören auch die 3 grossen Windturbinen nicht, die jetzt bei schwachem Wind kaum viel Strom produzieren.

Wir sehen auf einen schönen Tag zurück und danken den Organisatorinnen Eva und Elsbeth, dass sie uns diesen nördlichsten Zipfel der Schweiz näherbrachten.

 

Text:              Sophia Graf

Fotos:             Ruedi Flotron

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