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ST Tanzboden

2019-02-14

08 Uhr 35: sieben der neun geplanten Teilnehmer*innen, nämlich Angela, Dorli, Franz, Monika, Regula und Aldo streben mit dem Ersatz-Tourenleiter Paul bei Traumwetter auf der wohl bekanntesten Aufstiegs- (und Abfahrts-) Route über den Nestenberg, einer Direttissima gleich, dem Tanzboden-Gipfel zu. Unterbrochen um 10 vor 10 nur durch eine «fröhlichsche» Pause (Definition: die Rastzeit reicht knapp zum Schälen einer Wurst, die leider erst bei späterer Gelegenheit angebissen werden kann). Beim Gipfelkreuz stossen einige unserer parallel hochgestiegenen Schneeschuh-Kollegen zu uns: diese haben es mit der Reservierungszeit der Tanzboden-Wirtin auf spätestens 11.30 nicht so ernst genommen wie die restliche Truppe, welche unsere Tische schon vor der Zeit tapfer verteidigte – im Nachhinein vielen Dank. Bei dieser Gelegenheit: alles Gute zur Hüftoperation bzw. der Zeit danach an Dölf Fröhlich!

Die Schneeschühler unter Ruedis kundiger Leitung (siehe Peters separatem Bericht) stürzt sich rasch nach der verdienten Stärkung nahe unserer Aufstiegsroute in die Tiefe. Paul indessen führt uns, ohne Überstürzung souverän und ruhig, auf die vortags von ihm einsam (geheim?) rekognoszierte Abfahrt über fast noch jungfräuliche Hänge mit bestens erhaltenem Pulverschnee vom vergangenen Montag dem Chüeboden zu. Diese Abfahrtsvariante war den meisten von uns neu. Gerade so überraschend (geheimniskrämerisch) eröffnet Paul uns plötzlich die Tatsache, dass wir kurz vor unserem Schlusshang noch in ein Haus (?) gehen würden. Des Rätsels Lösung: Maria hatte nicht nur für ihre Schneeschuh-Kolleg*innen eine Kühlbox mit allerlei feinen Getränken und Süssigkeiten auf ihrer Sonnenterrasse bereitgestellt, sondern auch für die Labung der Tourenfahrer vorausgeplant – auch Dir nochmals herzlichen Dank dafür. Das Gesamtresultat unserer Erlebnisse war derart eindrücklich, dass unser Touren-Neuling Regula am Ende gar nochmals hochsteigen wollte.

 

Text und Fotos:           Aldo Fontanesi

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