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Rückblick über die Vorträge im Jahre 2016

2016-11-25

Wiederum bot die Sonntagsgesellschaft Wattwil zusammen mit dem SAC Toggenburg vielen Kulturinteressierten eine abwechslungsreiche Palette an spannenden und lehrreichen Vorträgen. Regelmässig besuchten bis zu 150 Personen die Veranstaltungen im BWZ Toggenburg.

Januar – Tibet - Land der Sehnsucht Silvia Baumann aus Bütschwil berichtete von ihrer Reise zum Mt. Kailash, zum heiligsten Berg der Welt: Nach 5 bis 6-tägigem Trekking - Start in Simikot - dem Karnalifluss entlang ganz im Westen Nepals, führt die alte Salzkarawanenroute über den 4550 m hohen Nara La Pass hinunter an die Grenze Nepals ins Tibet, nach Purang. Die nächste Station ist ein Camp am heiligen Manasarovar-See und weiter geht es durch eine surreale Landschaft zum ehemaligen Königreich Guge. Der nächste Höhepunkt ist die Umrundung des Mt. Kailash in 2 1/2 Tagen, dies über den Dolma La auf 5630 m. Weitere wichtige Stationen auf der 5-tägigen Reise nach Lhasa sind sicher Shigatse und Gyantse. In Lhasa sind Besichtigungen von Klöstern wie Drepung und Sera angesagt, sowie den Besuch im Potola Palast und dem heiligsten Tempel Jokhang.
Die Fahrt vom Dach der Welt hinunter nach Nepal ist spektakulär. Auf einer Strecke von 30 Kilometern schlängelt sich die Strasse 2000 m in die Tiefe.


Februar – Zwischen Amazonas und Antarktis Der passionierte Natur- und Reisefotograf Roman Schmid aus Wolfhalden machte sich 2013 für sechs Monate mit Motorrad, Zelt und Kamera auf, um sein grösstes Projekt zu realisieren: Eine Bilderreise vom tropischen Regenwald des Amazonas bis in die südliche Polarregion. Mit geschultem Auge und hochentwickeltem Gefühl für Ästhetik und Farbe legte er dabei die landschaftliche Essenz der unteren Hälfte des südamerikanischen Kontinents fotografisch frei.

April – Peru - Trekking und Kulturreise Die Stadt Huaraz auf 3150 m war Ausgangspunkt für das unvergessliche Trekking in den peruanischen Anden. Die Cordillera Huayhuash liegt südlich der berühmten Cordillera Blanca und ist eine geschlossene Bergkette. 6 Gipfel über 6000 m und 15 über 5400 m lassen erahnen, welch grandiose Kulisse man erwartet. Die Umwanderung während 12 Tagen, begleitet von einem einheimischen Team mit Pferden, Maultieren und Eseln, ist wohl die schönste in den peruanischen Anden, so mit einem Thermalbad auf 4000 m oder der Sicht auf die Westwand des Siula Grande, wo Joe Simpson 1985, damals 25-jährig, mit seinem Seilgefährten Simon Yales beim Abstieg abstürzte und später im Buch Sturz ins Leere seinen Kampf ums Überleben beschrieb. Touristischer gestaltete sich der anschliessende Aufenthalt in Cusco, der Hauptstadt des Inkareiches. Monika Stalder und Ruedi Flotron liessen sich mitnehmen in die Vergangenheit, in die Zeit der Inkas und der Eroberung durch die Spanier und lernten im Valle Sagrada Menschen und Traditionen kennen. Ein Besuch auf dem sagenumwobenen Machu Picchu gehörte selbstverständlich dazu.

Mai – Ausflug ins Glarnerland Mit dem Car reiste die Gruppe über den Ricken direkt nach Engi ins Sernftal, wo sie von Herr Kaspar Rhyner, ein Glarner Urgestein, Alt Regierungsrat und Alt Ständerat aus Elm eine persönlich gestaltete Sonderführung des Landesplattenbergs (Schieferplatten-Steinbruch) erleben durften. Nach dem Mittagessen im Hotel Elmer, gegenüber des Suworow-Hauses ging die Reise weiter nach Glarus zu einer interessanten Stadtführung. Die Heimreise wurde durch eine Schifffahrt auf dem Walensee nach Weesen ergänzt. Während der ca. 1-stündigen Überfahrt genoss man nebst der reizvollen Gegend auch einen Imbiss auf dem Schiff.


September – Eritrea - ein Reisebericht Seit mehreren Jahren kommen aus keinem Land mehr Flüchtlinge in die Schweiz als aus Eritrea. Allein im Jahr 2014 stellten knapp 7'000 Personen ein Asylgesuch. Dennoch ist das afrikanische Land bei uns kaum bekannt. Raphael Widmer stellte in seinem Vortrag das Land am Horn von Afrika genauer vor. Anhand seiner persönlichen Erfahrungen, welche er auf einer Reise durch Eritrea im September 2014 gewinnen konnte, erzählte er über Geografie, Geschichte und Kultur des Landes. Die Zuhörer genossen eine spannende Tour durch das afrikanische Land gespickt mit zahlreichen Fotografien.

Oktober – SAC-Expeditions-Team Ziel des Jugendprojektes des SAC ist es, das klassische Bergsteigen in anspruchsvollem, kombiniertem Gelände zu schulen und zu fördern. In mehreren Ausbildungsblöcken erhalten die Teilnehmenden eine umfassende Ausbildung für das Begehen anspruchsvoller Touren in alpinem Gelände. Daneben wird dem Nachwuchs alles beigebracht, was es braucht, um eine Expedition zu planen, zu finanzieren, durchzuführen und zu überleben. Dazu gehören Klettertechniken genauso wie eine Ausbildung in Sponsoring und ein professionelles Training. Der dreijährige Lehrgang wird mit einer Expedition abgeschlossen. Ihr Ziel: die Erstbesteigung eines Berges im Ausland. Einen Weg finden, den noch niemand zuvor gegangen ist. Lukas Hinterberger, Jg 1993, Mitglied im SAC Säntis und Roman von Schulthess, Jg.1994, SAC St. Gallen, wurden in einem harten Selektions-Verfahren auserkoren. Sie berichteten vom anspruchsvollen Training, der Tourenvorbereitung und der eindrücklichen Expedition im Tien Shan Gebirge in China.

November – Rufe aus der Kalahari - das Sozialleben der Erdmännchen Die Kalahari-Wüste mit ihren harschen Lebensbedingungen bringt sowohl bei Tieren wie auch Pflanzen extrem angepasste Lebensformen mit sich. Wir finden bei Tieren neben physiologischen Anpassungen auch Verhaltensanpassungen. Am Beispiel der in Gruppen lebenden Erdmännchen zeigte Frau Prof. Dr. Manser Herausforderungen der physischen und sozialen Umwelt an diese kleinen Säugetiere auf und mit welchen Verhaltensstrategien sie ihr Überleben in diesem Gebiet sichern. 

Wir freuen uns, Sie auch im kommenden Jahr wieder zu interessanten Vorträgen in Wattwil begrüssen zu dürfen. Das Programm 2017 finden Sie unter {CCM:BASE_URL}/gruppen/kultur/

Teufen, November 2016, Kathrin Dörig, Kulturverantwortlicher SAC Toggenburg