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Wildhauser Gulmen

2016-10-12

Eine kleine aufgestellte Frauengruppe mit Handschuhen bewaffnet, dick vermummt (und dies in der ersten Oktoberhälfte!) nimmt den Aufstieg zum Gulmen in Angriff. Faszinierend die Stimmung! Wir sind umhüllt von Nebelwolken. Immer wieder öffnet sich ein Loch und gibt den Blick frei auf sonnenbeschienene Berge (Schafberg, Altmann, Säntis und viele andere), dann wieder hinunter ins Dorf Wildhaus oder ins Rheintal. Im Hintergrund das prrü-prrü-prrü und das hiäh des Schwarzspechtes. Auch Gimpel und Tannenmeisen sind zu sehen, später auch ein Adler. Wir leben in einer wunderschönen Region, sagen wir zueinander.

Der Boden ist hartgefroren und immer dichter mit Ziibölleli (so nennt es die Wanderleiterin) bedeckt. (Ziibölleli ist Schnee in Form von Streusel). Später kommen wir in die Sonne und plötzlich heisst es, Fernrohr hervornehmen. Nein, keine Gämsen, keine Steinböcke in Sicht. Es gilt, wie kann das anders sein bei „alten“ SAClerinnen, die gegenüberliegende Zwinglihütte in Augenschein zu nehmen.

Nach knapp dreistündigem Aufstieg erreichen wir den Gipfel (1994 Meter hoch). Welche Aussicht! Wolken in Form von Türmchen, Schäfchen, Häschen in ständiger Bewegung und immer wieder eine andere Sicht auf unsere geliebten Toggenburger Berge, einfach prächtig.

Zum Essen ist es doch etwas zu kalt. Drum geht es hinunter zu einer Hütte auf 1600 Meter Höhe und dort in der Sonne lässt es sich wunderbar trinken, essen, plaudern, sich erholen. In flottem Tempo geht es dann hinunter ins Café Schweizer.

Jeanette, es war ein herrlicher Tag – herzlichen Dank!

 

Text: Catherine Lieberherr

Fotos: Elsbeth Bräuer