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Pizalun

2016-07-07

Endlich Sommer! Zur heutigen Bergwanderung konnten wir den Schirm und die Regenjacke getrost zu Hause lassen. Im sommerlichen Tenue versammelte sich eine Gruppe SACler  gegen 7 Uhr morgens auf dem Wattwiler Bahnhof und wartete geduldig auf das Eintreffen unserer Tourenleiterin Angela Hofmann aus Bronschhofen. Natel von Hans sei Dank, erfuhren wir, dass der defekte Zug in Wil nicht starten könne. So reisten wir eben vorläufig „führerlos“ über Uznach nach Landquart und bestiegen dort das Postauto, welches uns in engen Kurven hinauf nach Mastrils Tretsch, hoch über dem Rheintal, führte. Die Wartezeit vertrieben wir uns mit Plaudern in der Gartenwirtschaft des Restaurant Tanne. Wir sassen auf dem Trockenen, denn Kaffee wurde leider keiner serviert, da geschlossen wegen Ferien! Und die Tourenleiterin? Sie traf mit Ehemann Paul und Pia eine Stunde später ein, und das - ihr lest richtig - per Taxi, da am Morgen kein Postautokurs mehr fuhr.

Trotz allem, oder vielleicht gerade wegen der nicht alltäglichen Begebenheiten, starteten wir unsere Wanderung frohgelaunt und folgten zum Einstieg einem sanft ansteigenden Strässchen, stiegen bergan durch lauschige Wälder mit angenehm Schatten spendendem Blätterdach, durch wunderschöne Blumenwiesen und Weiden bis zur 600 Höhenmeter höher gelegenen Jägeri. Nach einer kurzen Mittagsrast folgten wir dem abwechslungsreichen Bergweg weiter bis zum Höhepunkt unserer Tour, dem Pizalun (1478m), hoch über dem Rheintal. Auf einer Metalltreppe erreichten wir den Gipfel. Von der Plattform aus genossen wir eine gigantische Aussicht, auf Landquart, die Bündner Herrschaft und ins Vorder- und Hinterrheintal hinunter. Wir konnten uns fast nicht satt sehen! Auch wurden im Jahr 2010 Panoramatafeln angebracht, welche uns die Berge in der 360 Grad Rundsicht erläuterten. Durch Wald, auf Natursträsschen und an duftenden Heuwiesen vorbei erreichten wir schlussendlich das schmucke Dorf Pfäfers, wo wir uns nun doch noch einen wohlverdienten Kaffee oder sonstigen Durstlöscher genehmigen konnten.

Angela, Du hast uns ein wunderschönes, für die meisten der 18 Wanderfreudigen noch unbekanntes, Plätzchen Schweiz gezeigt. Ganz herzlichen Dank!

Text:          Regula Bucher

Fotos:         Regula Bucher und Sophia Graf