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Gufelstock: Skitour am 30. Januar

2016-01-30

Um 6.30 Uhr war Treffpunkt in Wattwil. Leider begann die ÖV Tour nicht nach Plan, der ankommende Zug hatte Verspätung, so dass wir den Anschluss in Uznach verpassten und gezwungenermassen 1h warten mussten….wie schön wäre es gewesen, etwas länger im Bett zu bleiben. Der Tourenchef spendierte uns eine Runde Kaffee und Hans die Gipfeli dazu, wohl um uns bei Laune zu halten.

Um 8.45 Uhr kamen wir in Engi an, schnallten die Skis an und machten uns zügig auf den Weg, dem steilen Mühlibachtal entlang bis zum Üblital. Es lagen 5 h Aufstieg vor uns. Der Schnee war teilweise rar, zwischendurch mussten wir die Skis kurze Strecken tragen. Nach 600 hm, endlich an der Sonne, gab es die erste kurze Rast und schon ging es weiter, hatten wir doch eine Stunde aufzuholen. Beim Widersteiner Hüttli entspannten wir uns, eigentlich war schon fast Mittagszeit und was bhäbigs im Magen konnte niemand verschmähen. Bald schon brachen wir wieder auf, doch da hatte unser Tourenleiter eine Schraube locker…. er verlor sie sogar. Zum Glück wurde sie wieder gefunden, der Schuh wieder geschraubt und alles war wieder in Ordnung. Nach der Widersteiner Furggel fuhren wir ca. 80 hm ab bis wir unten an einem 44 Grad steilen Hang standen und erkannten, weshalb es eine ZS Tour ist. Rolf hiess uns die Harscheisen anzuziehen, was ein sinnvoller Rat war. Er leitete uns mit seiner genialen Spur sicher und stetig den Berg mit dem windgepressten Schnee hoch. Oben erwarteten uns schon die angesagten Windböen.

Juhui… nach 5h erreichten wir das Gipfelkreuz, glücklich aber etwas müde nach den 1650 hm Aufstieg. Der starke Wind war Grund, dass wir nicht lange blieben. Ein Schnäpsli zum Wärmen und die Felle weg, schon standen wir wieder bereit. Rolf überraschte uns mit dem Entscheid, nicht der Aufstiegsroute entlang runter zu fahren, sondern über die Variante, den Chüebuch. Das war einfach genial. Schöner Schnee, zum Teil noch pulvrig, steile und unverfahrene Hänge erwarteten uns. In gewohnt sicherer Weise führte der Tourenleiter uns runter zurück zum Üblital. Dort gab es an einer, wie für uns gemachten, Picknickstelle einen gemütlichen Zvieri.

Die Abfahrt dem Mühlibach entlang ging noch recht gut, wenn wir auch ein paar Mal die Skis über apere Stellen tragen mussten und vielleicht auch noch einige Kratzer einfingen. Das 16Uhr Postauto fuhr uns grad vor der Nase weg. Zum Glück! So hatten wir eine Stunde Zeit um den Durst zu löschen, eine riesen Platte Pommes zu verdrücken und noch den Lutz hintennach zu geniessen. Einen grossen Dank all den Spendern. Auf dem Heimweg im Zug waren alle zufrieden und glücklich.

Herzlichen Dank Rolf für die schöne, gut vorbereitete Tour „ Du bisch eifach de Bescht J“, kompetent, geduldig und lustig.

Teilnehmer: Doris Frischknecht, Mariann Huwiler, Rosi Götte, Anita Gehrig, Marlis Rohner, Hans Egli, Peter Fähndrich, Thomas Furter, Rolf Brunner (Tourenleiter)

 

Text und Fotos: Marlis Rohner,  Rolf Brunner