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SST Kronberg

2016-01-28

Unsere 2. Schneeschuhwanderung, von Ruedi Schwizer geführt, ging von der Schwägalp auf den Kronberg.

So trafen sich um 7.31 Uhr 8 Schneeschuhtürler am Bahnhof in Wattwil, um die Reise auf die Schwägalp anzutreten. Ruedi und 4 weitere Türler erwarteten uns vor dem neuen Hotel Schwägalp. Da wir teilweise früh aus den Federn mussten, stärkten wir uns zuerst mit Kaffee oder Schoggi und Gipfeli. Dazwischen wurde, das was so früh möglich war, das Hotel besichtigt. Ich war von der Aussenfassade und der Inneneinrichtung angenehm überrascht. Mir gefällt's.

 Um 9 Uhr stiegen wir in unsere Schneeschuhe, um uns in Richtung Kronberg zu bewegen. Unter mystisch grauem Himmel, von einer milchig weissen Sonne über der Chamhalden und frischem Wind, ging es leicht aufwärts zur Chamhaldenhütte (SAC Säntis). Nach einem Trinkhalt liefen wir durch den Brugger Wald leicht abwärts bis zum Schutzälpli. Hier war etwas Konzentration angesagt, da wegen Schneemangels über Baumwurzeln gelaufen werden musste. Als Begleitmusik rauschten die Bäume im Wind. Beim Schutzälpli fing der Aufstieg zum Kronberg an. Der Hang zeigte schon viele braune Flecken. Aber Ruedi fand immer genügend Schnee, so dass wir bis knapp unter dem Kronberg, immer auf dem Schnee laufen konnten. Nach dem Langälpli gab es noch von Ruedi eine Runde Himmbeer-Traubenzucker zur Stärkung. Leider hatte Trudi mit ihren Schneeschuhen etwas Pech und so musste sie sich nach der Dorwees, über die braunen Flecken, den Weg auf den Kronberg suchen. Nach zwei Stunden und fünfundvierzig Minuten kamen wir verschwitzt und vom Wind durchpustet glücklich auf dem Kronberg (1662 Meter) an. Hier genossen wir rundum die herrliche Aussicht vom Bodensee bis in die Innerschweiz und stellten wieder fest: „Üseri Schwyz isch scho ä schöns Ländle.“

Nun ging es ins Restaurant, um uns mit einem guten Essen zu belohnen. Hier entschloss sich Ruedi, dass wir wegen Schneemangels, den Heimweg mit der Seilbahn und nicht zu Fuss machen. Kathrin, Pia und Martin verabschiedeten sich von uns, da sie sich den Genuss des Abstieges über den Chennerweg nicht nehmen lassen wollten.

Um 14 Uhr fuhren wir mit der Seilbahn nach Jakobsbad. Da bestiegen wir die Appenzellerbahn in Richtung Herisau und mit der S-Bahn Richtung Heimat, nach Wattwil.

In Urnäsch verabschiedete sich Ruedi von uns, denn er musste mit dem Bus wieder in die Schwägalp, um sein Auto zu holen.

Ruedi, wir danken dir recht herzlich für diesen schönen Tag, den wir alle in vollen Zügen genossen haben.

 

Text: Heidi Kraft

Fotos: Sophia Graf, Martin Wirz