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Herbstlager-Bericht

2014-10-27

Lagerbericht vom HELA 2014

In Zusammenarbeit mit den Dichtern aus dem Auto mit den 4 Türen, 4 Rädern und 4x4 Sitzen (inkl. Dachplatz) – somit kein Entschuldigung für den verfärbten Roten-Faden.

Avec une tableau Holz und wolligen Socken sind wir gereist zu den den Montagnes de Provence.

Wi oll wör wäri lacky and it was greit. (riid laik ä Indär)

Es war so "greit" so dass Marco prompt noch einen Abstecher nach Grenoble machte um über einen Schwenker durchs Gestrüpp wieder auf die Autobahn in die richtige Richtung zu fahren. Der magnetischen Anziehungskraft von "Centre Ville" hat er es gezeigt!

Als wir dann nach ca. 10 (gefühlten 24) Stunden auf dem wunderschönen Zeltplatz in Puyloubier angekommen sind, stellten wir unsere Zelte auf und assen in unseren Kochgruppen die verschiedenen Gerichte (z.B. Risotto, Schoggicrème).

Der Wettergott meinte es auch gut mit uns und so tasteten wir uns am 1. Tag vorsichtig an den französischen Felsen in einem Klettergarten.

Von der Schwierigkeit 3a-6a konnte man (fast) alles (wenn gut unterwegs!) klettern.

Für die Meisten war es ein guter, einfacher Start in die Woche.

Am Abend gab es viele amüsante und aktionsreiche Nächte, bei denen gewisse Personen mit blonden Haaren boykottiert wurden oder gewisse Vögel gezwitschert haben.

In der Nacht waren jeweils alle möglichen Geräusche zu vernehmen, vom Wolf bis zum Lamm gab es alle Variationen. Die Unterhaltung des ganzen Campings war also gewährleistet.

Doch trotzdem kam irgendwann immer der Moment, bei dem alles ruhig wurde und einzig noch der französische Vollmond hell auf unsere Zelte schien.

Was dort drin abging ist und bleibt Privatsache, jeden Morgen kam jedoch eine grüne Wolke aus den Lüftungen.

„Denn der Morgenschiss, der kommt gewiss, auch wenn es erst am Abend ist" (Gabriels Weisheit N° 1).

Notfalls wurde die Notdurft (oder –wurst) auch kurz vor dem Einstieg bei den wunderschönen Mehrseillängen erledigt.

Notdurft hin oder her, auch die Wände holten – nebst den Wölfen - ihre Opfer.

Nebst zwei leichtverletzten am letzten Klettertag fielen dem Berg – dank Newton – noch einige Steine und Büsche (unfreiwillig) zum Opfer.

Für die Ausbildung des JO-Nachwuchses wurde diese Woche ebenfalls gesorgt. Der „Braten im Ofen" genoss schönste Aussicht auf dem St. Victoire nach anstrengenden Kletterpartien – ein richtiger Bergfink wird das!

Die Nachricht dass wir am Samstag schon gehen, enttäuschte einige von uns. Es war ein nasses und „lautes" zusammenpacken. Die Stimmung beim Aufbrechen war aber trotz Verzicht auf den Zmorgen ausgelassen (also nicht in den Eimer gefallen) und die Frühaufsteher wurden mit einer spektakulären Gewitterkulisse belohnt.

Ausser am Samstag war das Wetter aber „gär nöd eso grusi", wenn auch nicht so sonnig wie es die Sünneli im Wetterbericht vorausgesagt hatten. So kamen die JÖler, Leiter und Gäste wie immer voll auf ihre Kosten. Die alpine Kulisse war sensationell und auch ein Besuch am Meer fehlte nicht – wobei es auch so mancher Nimmersatt gab, der nicht genug von den Bergen bekommen konnte. Eine abwechslungsreiche Woche geht zu Ende mit viel Klettern, Wandern, Wölflen (was den einen, nicht-heimkehrenden, erklärt) und wie immer viel Spass!