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Brisi statt Hintere Rosswis

2014-03-30

Gross war die Überraschung als den „führenden" zwei Autos plötzlich ein Baum den Weg versperrte; die Buchserbergstrasse war an diesem frühen Sonntagmorgen unpassierbar. Aber der Reihe nach:

Als Treffpunkt war der Parkplatz beim Berghaus Malbun oberhalb Buchs vereinbart worden. Die Mosliger Fraktion - pflichtbewusst wie immer J - wollte möglichst früh am Treffpunkt sein, sodass man dann auch bereit sei, wenn Meinrad den „Startschuss" gibt. Die Absperrung mit der Aufschrift „Buchserbergstrasse gesperrt" wurde daher auch elegant umkurvt. Doch weit kam man nicht. „Feuerwehr" stand auf dem Triopan, welches schon nach wenigen Kurven den rechten Strassenrand zierte. Doch ein Feuerwehrmann war im Gegensatz zum Baum, welcher es sich auf der Strasse gemütlich gemacht hat, weit und breit nicht zu sehen. So wurde umgekehrt, auf die anderen gewartet und nach einer Ausweichmöglichkeit gesucht. Schnell war klar, dass eigentlich nur der Brisi in Frage kommt, alles andere wäre zu weit.

In Alt-St.Johann angekommen, begann erst einmal das grosse Warten bis die Liftanlagen öffnen. Denn wenn ein Sessellift vorhanden ist, zeigt auch der „hartgesottene" Skitourengänger seine Bequemlichkeit. Auch die Ebnat-Kappler-Fraktion, welche im Glauben lebte, Ausgangspunkt der Tour sei das liechtensteinische Malbun und daher am frühen Morgen im Fürstentum herumkurvte, erreichte nun den Rest der Gruppe. So wurden nach der Sessel- und Tellerliftfahrt auf der Alp Selamatt die Felle montiert und es konnte endlich losgehen mit der Skitour – über 1.5h später als geplant.

Wettertechnisch gab es an diesem frühlingshaften Sonntag überhaupt nichts auszusetzen: Strahlender Sonnenschein und Temperaturen im zweistelligen Plusbereich. Die Tempomacher Meinrad, Guido und Marco wählten ein wunderbares Plätzchen für den ersten Halt aus und Guido zeigte seine Paparazzi-Fähigkeiten indem er jeden Ankömmling mit Blitzlicht begrüsste. Direkt nach diesem Halt folgte die erste und einzige Schwierigkeit dieser Tour, welche deutlich aufzeigte, dass das Mitnehmen der Harscheisen auf einer Frühlingsskitour ein Muss ist. Nach dem Bezwingen dieser Schlüsselstelle in Form eines gefrorenen Steilhanges wurde zugelaufen bis zum Gipfel.

Auf dem windstillen Gipfel genoss man ein Sonnenbad und man dachte sich bei den milden Temperaturen bereits im Sommer. Einziges Winterindiz war der Schnee, welcher sich bei der Abfahrt in unterschiedlichster Beschaffenheit zeigte: Pulver, Bruchharsch, Sulz etc. Trotz oder vielleicht gerade wegen diesen abwechslungsreichen Schneeverhältnissen war die Abfahrt wunderbar. Es gebe ja schliesslich auch keinen schlechten Schnee, sondern nur schlechte Skifahrer, heisst es. Diese Theorie untermauerten Guido und Thomas N. mit ihrer Abfahrtstechnik eindrücklich – vorbildlich und ein Augenschmaus für jeden Beobachter.

Je tiefer die Zahl auf dem Höhenmeter wurde, desto tiefer wurde auch die Schneehöhe und schon bald dienten auch immer wieder Steine als Fahrunterlage. Doch was ist schon ein Tourenski ohne Kratzer?! Getreu diesem Motto nahm man die letzten fahrbaren Meter durch den Wald bis hinunter zum letzten Flecken Schnee oberhalb von Alt-St.Johann in Angriff. Von da an wurden die Skis gebuckelt und es ging zu Fuss hinunter bis zu den Autos.

Bei einem Most, Bier oder Kaffee im Restaurant Rössli wurde schlussendlich noch auf Marcos Geburtstag angestossen und man liess den herrlichen Tag Revue passieren. Vielen Dank an dieser Stelle an Meinrad für das Organisieren der Tour.

Teilnehmer: Meinrad, Samuel, Guido, Christoph S., Peter, Silja, Christoph, David, Thomas N., Thomas J., Annelies, Michi, Marco, Marigna, Donat

Fotos von der Tour aufgenommen von Marco