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Die Wasservorräte auf der Zwinglipasshütte mussten mit dem Heli aufgefüllt werden.

2026-08-13

Fünf Wochen ohne einen Tropfen Regen – die Situation auf der Zwinglipasshütte hat sich dramatisch zugespitzt. Wenn der Regen so lange ausfällt,  die Hütte täglich  ausgebucht ist und viele Tagesgäste bewirtet werden müssen, wird sehr viel Wasser gebraucht, so reicht auch ein Volumen von 24'000 Litern nicht ewig. Der letzte Regen viel am Sonntag nach der Hötteträgetä!

Aktuell waren in den sechs Wassertanks noch knapp 3000 Liter. Bei Normalbetrieb, ohne Sparmassnahmen und mit einer ausgebuchten Hütte, werden pro Tag rund 1000 Liter Wasser benötigt.

Dank der Sparmassnahmen in den vergangenen Wochen kam man bis jetzt über die Runden. Es gab kein Waschen mehr für die Gäste, lediglich mit wenig Wasser Zähne putzen, die Wäsche zum Waschen wurde ins Tal gebracht, im Tagesbetrieb wurde Wasser an allen Ecken und Enden gespart oder wo möglich mehrfach verwendet.

Am Mittwochmorgen brachte ein Helikopter, in sechs Rotationen, 6000 Liter Wasser von der Alp Fros auf die 2000 Meter über Meer gelegene Hütte. Diese Menge reicht bei Normalbetrieb, ohne Sparmassnahmen für etwa eine Woche. Das Wasser wurde ab einem Hydranten der Wasserkorporation Wildhaus entnommen. Also geht das Sparen weiter bis genug Regen fällt. 

Das zur Verfügung stehende Wasser auf der Zwinglipasshütte, wird als Regenwasser über das Dach der Hütte gefasst und in Tanks gelagert. Sechs solcher Tanks mit einem Fassungsvermögen von 24'000 Litern stehen zur Verfügung. Zur Info: Weil das Regenwasser vor dem Verbrauch UV-bestrahlt wird und dadurch keimfrei ist, kann es als Trinkwasser genutzt werden. 

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