Winterthur

29.November.2018 00:00:00

Ab Winterthur fahren wir mit dem Bus bis Dättnau, wo unsere Wanderung im Dättnauer Tal startet. Das gesamte Tal war ursprünglich ein ausgedehntes Feuchtgebiet. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde es mit Wassergräben und Sickerleitungen oder Drainagen nach und nach trocken gelegt und damit für die Landwirtschaft nutzbar gemacht. Ein kleiner Umweg führt uns zum „grossen Weyer“, einer der wieder renaturierten Weiher.

Wir wandern über Hoh-Wülflingen nach Neuburg. Der höchste Punkt der heutigen Wanderung liegt auf 595 m.ü.M. Leider ist die Sicht auf dem Panoramaweg eintönig grau!

In Neuburg haben wir genügend Zeit uns im alten Dorfteil umzusehen. Es steht noch ein Riegelhaus, eine der ehemaligen Trotten, wo bis Ende des 19. Jahrhunderts gekeltert wurde.  Rebkrankheiten ab Mitte des 19. Jahrhunderts läuteten den Wandel für das Rebdorf ein. Auch das Schulhäuschen scheint leer zu stehen.

Nach der sehr guten Verpflegung im Restaurant Neuburg starten wir gestärkt in den Nachmittag.  Wir 17 Wandersleute steigen und „rutschen“ auf lehmigem Weg hoch zur neu restaurierten Burg-Ruine Alt-Wülflingen.  Und siehe, der Nebel hat sich etwas gelichtet und die Sonne „blinzelt“ und lässt uns den Ausblick  oben auf der Burg in die Umgebung von Winterthur geniessen.

Am Ende der  Wanderung wartet in Wülflingen der Bus auf uns. Der Chauffeur freut sich sehr über die „aufgestellten“ Wanderfreunde aus dem Toggenburg.

Im Dampfzentrum Winterthur werden wir von einem Schulkollegen von Catherine begrüsst und durchs Museum geführt. Dieses wird als Verein von vielen freiwilligen Helfern betrieben und unterhalten. Zu sehen sind über 40 Dampfmaschinen der Baujahre 1859 bis 1990, dazu Dampfkessel, Generatoren, Pumpen und Arbeitsmaschinen verschiedener Grössen und Bauarten.  Sie repräsentieren über 150 Jahre Schweizer- und Technikgeschichte. Unser Führer erzählt auch Interessantes über das soziale Umfeld er einstigen Industriestadt und über die Stadtentwicklung.

Ein Besuch im Dampfzentrum ist lohnenswert und sehr zu empfehlen. Auch die Umgebung von Winterthur mit den diversen Hügeln  bietet viel Schönes. Danke Catherine und wir hoffen auf eine Fortsetzung

Bericht:       Jacqueline Hermann                                       

Fotos:         Trudi Schneider, Marie – Louise Simmen, Walter Grob

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