Rondom etwas anders

16.Februar.2019 00:00:00

Gespannt waren die Teilnehmer schon im Vorfeld auf das Programm. Wie würde die Rondom-Tour ohne Säntisbahn genau aussehen? Hanspeter hatte sich einen Weg zur Zwinglipasshütte einfallen lassen, auf welchem wir möglichst viel vom schönen Alpstein sehen konnten. 

Aelpli - Rotsteinpass - Wideralpsattel - Chalberweid - Stiefel - Bollenwees - Fählensee - Häderen - Zwinglipass – Zwinglipasshütte

Besser konnten die Wetterprognosen nicht sein und so starteten 13 motivierte SACler am Samstagmorgen in der Laui zur Tour. Rund um uns die besonnten Gipfel immer im Blick, näherten wir uns dem 1. Ziel dem Rotsteinpass. Wenn auch schon oft gesehen, der Ausblick ist immer wieder unglaublich schön und eindrücklich. Unglaublich schön war auch die darauffolgende Abfahrt. Keine Spuren und leichter Pulverschnee – besser konnten wir uns die Verhältnisse nicht wünschen. 

Mit den Fellen wieder auf den Ski ging es der Sonne zu Richtung Bötzel/Wideralpsattel. Nach der nächsten schönen Abfahrt machten wir unter dem Stiefel im Täli die verdiente Mittagspause und stärkten uns für den nächsten Aufstieg. 

Der Weg zur Bollenwees war steil und wir suchten unseren Weg durch die Tannen und Sträucher. Oben angekommen bot sich ein wunderschöner Blick Richtung Saxer Lücke und Häderen. Ungewohnt kühl für diesen Tag war der Weg über den Fählensee und zügig ging es der Sonne entgegen. Am Ende des Sees konnte noch ein Lawinenabgang beobachtet werden. 

Drei starke Männer, unter ihnen Hans Egli machten sich auf und gingen voraus, um die Hütte vorzubereiten. Schon bald konnten wir aus der Ferne sehen, wohin unser Weg noch gehen wird. Die Verhältnisse waren zum laufen ausgezeichnet, ebenfalls die Spur. Dennoch machten sich die Höhenmeter in den Beinen bei einigen langsam bemerkbar. Dank der guten Stimmung, der gegenseitigen Motivation und Rücksichtnahme erreichten alle gesund und zufrieden die Hütte. 

Mit dem Nachtessen wartete schon der nächste Höhepunkt auf uns. Wir durften ein sehr feines Raclette mit einer unglaublichen Käseauswahl geniessen. Es folgten lustige und gemütliche Stunden und den Tag liessen wir nochmals Revue passieren. 

Am nächsten Morgen waren Hans und Hanspeter schon früh auf den Beinen und richteten für uns bereits das Frühstück. Gut gestärkt freuten wir uns auf den nächsten Tag bei Traumbedingungen. 

Der erste Aufstieg Richtung Jöchli wartete auf uns. Nach gut 300 Höhenmetern erreichten wir den Ausgangspunkt für die nächste lohnenswerte Abfahrt. Auch hier waren die Verhältnisse überraschend gut jeder konnte seine Spuren in den Hang ziehen. 

Unter der Hütte wurden die Felle wieder aufgezogen und der Grossteil der Gruppe machte sich auf Richtung Flieswand. Hans und ein Teil der Frauschaft gingen zurück zur Hütte. Oben angekommen wurden die Mühen des Aufstiegs mit einer wunderbaren Panoramasicht entschädigt. Die drauffolgende steile Abfahrt war ein Genuss und alle kamen mit einem breiten Lachen wieder bei der Hütte an. 

Vor dem Rückweg stärkten wir uns mit einer Suppe und machten uns auf über den Chreialpfirst – Alp Grueb – Tesel – Gamplüt. 

Müde aber zufrieden machte sich jeder auf den Heimweg. Die Eindrücke dieser zwei Tage werden uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Schöner hätte die Tour nicht sein können. Auch wenn wir mit 13 Personen unterwegs waren, hatten wir Glück und alle kehrten gesund zurück. 

Ein herzliches Dankeschön an Hanspeter und Hans für die Organisation und alles drumherum. Es war herrlich!

Bericht: Melanie Kuratli

Fotos: Dave Karrer, Heiner Wyrsch, Carmen Giezendanner und Melanie Kuratli

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